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Vorteile und Bau eines Pfahlfundaments für Gartenhäuser

Garden house pile foundation

Pfahlfundamente eignen sich bei ausreichend tragfähigem Untergrund als Fundament für zahlreiche Gartenhäuser. Im Vergleich zu anderen Fundamentarten benötigen sie weniger Beton und sind daher preiswerter und umweltfreundlicher. Wir geben Ihnen einen Überblick über die gängigsten Fundamentarten, ihre Vor- und Nachteile und gehen ausführlich auf die richtige Konstruktion eines Pfahlfundaments ein.

Benötigt jedes Gartenhaus ein Fundament?

Obwohl insbesondere kleine Gartenhäuser ein geringes Eigengewicht haben, empfehlen wir für jede bauliche Anlage ein Fundament. Auch scheinbar tragfähiger Untergrund kann bei anhaltenden Regenfällen absinken oder erodieren und sich bei Frost heben und senken. Dadurch können Teile des Gartenhauses absacken, was zu Rissen und anderen Schäden am Gartenhaus führen kann.
Bei leichten Strukturen wie Rosenbögen oder Wäschespinnen können statt eines Fundaments passende Einschlaghülsen verwendet werden. Für Gartenhäuser und Carports sind diese allerdings nicht geeignet.
Bei Gartenhäusern aus Holz ist es außerdem wichtig, das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen. Wenn der Fundamentrahmen direkt auf dem Boden steht, trocknet er nie vollständig aus und ist anfällig für Schädlinge und Fäulnis.

Überblick über die Fundamentarten

Für Gartenhäuser kommen grundsätzlich vier Fundamentarten in Betracht: Punktfundamente, Streifenfundamente, Fundamentplatten und Fundamente aus Gehwegplatten.

  Pfahlfundament Streifenfundament Fundamentplatte Gehwegplatten
Aufbau Der Fundamentrahmen ruht auf mehreren in den Boden eingelassenen Betonpfählen. Der Fundamentrahmen ruht auf mehreren parallel angeordneten Betonstreifen. Die gesamte Fläche unter dem Fundamentrahmen wird mit Beton ausgegossen. Die gesamte Fläche unter dem Fundamentrahmen wird mit Schotter aufgefüllt. Hierauf werden Gehwegplatten verlegt.
Gartenhaus-
größe
Für die meisten Gartenhäuser geeignet. Für die meisten Gartenhäuser geeignet. Für alle Gartenhäuser geeignet. Für kleine Gartenhäuser geeignet.
Untergrund Geeignet für dichte Böden mit hoher Tragfähigkeit. Geeignet für Böden mit mittlerer Tragfähigkeit. Geeignet für jeden Untergrund. Geeignet für weiche und sandige Böden mit wenig organischer Materie.
Vorteile Verbraucht weniger Beton. Versiegelt weniger Fläche. Höhere Tragfähigkeit als Punktfundamente. Weniger Materialaufwand als Fundamentplatten. Hohe Stabilität. Geringer Aufwand. Geringe Kosten.
Nachteile Bei sandigen Böden oder Böden mit gemischter Struktur können die Einzelfundamente (teilweise) absacken. Bei sandigen Böden oder Böden mit gemischter Struktur können die Fundamentstreifen (teilweise) absacken. Hoher Materialaufwand. Nicht für große Gartenhäuser geeignet. Nicht frostsicher.

Vorteile und Kosten eines Pfahlfundaments

Das Pfahlfundament wird auch als Punktfundament bezeichnet, da die Last des Gartenhauses auf mehrere Punkte verteilt wird. Bei geeignetem Untergrund punktet das Pfahlfundament gegenüber dem Streifenfundament und der Fundamentplatte mit einer schnellen Installation, einem geringeren Materialaufwand und der Möglichkeit, geringe Gefälleunterschiede leicht ausgleichen zu können. Bei sandigen, steinigen und stark durchwurzelten Böden ist der Einbau dagegen kaum möglich.

Oft erscheint die Fundamentplatte als die einfachere Wahl, da ohnehin Beton gemischt und Erdarbeiten durchgeführt werden müssen. Beim Punktfundament sind die Trocknungszeiten jedoch wesentlich kürzer und sollte das Gartenhaus eines Tages abgerissen werden, ist das Entfernen einzelner Betonpfähle wesentlich einfacher als das Entfernen einer massiven Betonplatte.

Wie das Streifenfundament hat auch das Punktfundament den Vorteil, dass der Fundamentrahmen zuverlässig von unten belüftet wird. Bei der Fundamentplatte hingegen kann es zu einem Feuchtigkeitsstau kommen, der zu Fäulnis und Schädlingsbefall am Fundamentrahmen führen kann.

Die Kosten für ein selbst gebautes Punktfundament hängen von der Grundfläche des Gartenhauses ab. Grob sollten Sie 300 bis 900 € für den Beton, die Verschalung und die Mietkosten eines Betonmischers einplanen. Die Errichtung durch einen Fachbetrieb hingegen kostet 1.000 bis 2.500 €.

Bau eines Pfahlfundaments

Damit sich das Gartenhaus nicht verzieht, müssen alle Punktfundamente exakt gleich hoch sein. Entsprechend genau müssen das Ausmessen und der Bau der Fundamente sein, was einschlägige Vorerfahrungen voraussetzt. Falls Sie noch keine Erfahrung mit dem Bau von Fundamenten haben, sollten Sie einen Fachbetrieb damit beauftragen. Ist das Gartenhaus errichtet, können Mängel am Fundament nicht mehr behoben werden.

Planung:

Legen Sie den Standort des Gartenhauses fest und markieren Sie die Grundfläche mit Richtschnüren. Die einzelnen Fundamente sollten sich mindestens unterhalb aller Ecken, Schnittpunkte und der Mittelpunkte aller tragenden Wände befinden. Der Abstand zwischen den Pfählen sollte 1,5 m nicht unterschreiten.

Ausschachtung:

Markieren Sie die Position der einzelnen Fundamente und heben Sie die Gruben (sogenannte Ausschachtungen) für die Fundamentpfähle aus. Dazu kann ein Spaten oder ein Erdbohrer verwendet werden. Je nach Größe des Gartenhauses sollten die Löcher einen Durchmesser von 30 bis 50 cm haben. Die einzelnen Betonpfeiler sollten bis unter die Frostgrenze in das Erdreich eingelassen werden. Sind die Pfeiler zu kurz, kann der Boden unter ihnen gefrieren und einzelne Pfeiler anheben, was zu Schäden am Gartenhaus führen kann. In den meisten Regionen Deutschlands ist eine Fundamenttiefe von 80 cm ausreichend, in besonders kalten Regionen können auch 100 cm erforderlich sein.

Verschalung in und über der Ausschachtung:

Bei stark verdichteten Böden kann der Beton direkt in die Ausschachtung gegossen werden. In den meisten Fällen ist jedoch eine zusätzliche Stabilisierung der Außenseiten erforderlich. Dazu können Schalungsplatten, Rohre oder Eisenkörbe verwendet werden. Damit das Gartenhaus von unten belüftet wird, sollte das Fundament über das Erdniveau hinausragen. Erstellen Sie einen ca. 10 cm hohen Rahmen, der auf der Schalung oder über der Ausschachtung angebracht wird. Damit der Rahmen nicht in die Baugrube fällt, sollten die Bretter auf beiden Seiten etwas überstehen. Mit einer Wasserwaage sicherstellen, dass alle Rahmen einzeln und untereinander waagerecht ausgerichtet sind.

Beton mischen und einfüllen:

Im unteren Bereich der Ausschachtung kann eine Drainageschicht aus Kies eingefüllt werden, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Im Fachhandel ist spezieller Pfosten- und Fundamentbeton erhältlich, der nur noch mit Leitungswasser angerührt werden muss. Füllen Sie den Beton bis knapp unter den Rahmen ein, verdichten Sie ihn mit einem Kantholz und füllen Sie schließlich auch den Rahmen mit Beton auf. Den Beton nochmals verdichten und glattstreichen.
Wenn Sie H-Anker verwenden, setzen Sie diese in den weichen Beton ein und achten Sie erneut darauf, dass alle Anker waagerecht ausgerichtet sind. Falls Sie Pfostenträger verwenden, lassen Sie den Beton aushärten und bohren Sie dann Dübellöcher in die Betonpfosten, in denen Sie die Pfostenträger befestigen.

Trocknungszeit:

Nach ein bis zwei Tagen kann die Verschalung entfernt und nach zwei bis drei Wochen kann das Gartenhaus auf dem Fundament montiert werden. Wir verpacken unsere Bausätze in wasserdichte Folien, damit sie bei Bedarf bis zur vollständigen Austrocknung des Fundaments zwischengelagert werden können.

Die umweltfreundliche Alternative: Fundamentschrauben

Wenn Sie ein Gartenhaus in unserem Onlineshop bestellen, können Sie ein LogFoot™-Fundamentsystem mitbestellen. Systeme wie LogFoot™ sind eine Alternative zum Punktfundament, die ohne Beton auskommt, daher keine Wartezeiten mit sich bringt und vergleichsweise einfach zu montieren ist.

Das LogFoot™-System besteht aus verstellbaren Bodenrahmenträgern, auf die der Fundamentrahmen des Gartenhauses direkt montiert wird. Sie sind aus korrosionsbeständigem Stahl gefertigt und tragen jeweils 800 kg. Eine Auflagescheibe verhindert das Absinken der einzelnen Rahmenträger. Das LogFoot™-System besteht wie das Punktfundament aus mehreren Einzelfundamenten – statt jedoch ein Loch auszuheben und mit Beton zu füllen, wird mit einem Bohrer ein 20 mm breites Loch in den Boden gebohrt, in das der Rahmenträger eingesetzt wird.

Das System kann Unebenheiten von bis zu 20 cm ausgleichen und eignet sich für nahezu jeden Untergrund. LogFoot™ bietet auch höhenverstellbare Fundamentsysteme an, die auf hartem Untergrund wie Asphalt oder Pflaster montiert werden können.

Gegenüber herkömmlichen Betonfundamenten bieten Systeme wie LogFoot™ einige Vorteile:

· Kurze Bauzeit von zwei bis drei Stunden und keine Wartezeit; das Gartenhaus kann sofort montiert werden.
· Keine schweren Erdarbeiten, kein Einsatz von Spezialgeräten. Sie benötigen lediglich einen Akkuschrauber und eine Wasserwaage.
· Einfacher Rückbau ohne Bodenversiegelung. Beim Abriss eines alten Gartenhauses fallen keine Kosten für die Entfernung des Fundaments an. Es kann sogar wiederverwendet werden.
· Beton ist einer der emissionsintensivsten Stoffe im Baubereich. Der Verzicht hierauf macht LogFoot™ zu einer umweltfreundlichen Alternative.

Fazit

Die Wahl des richtigen Fundaments für ein Gartenhaus hängt stark von der Beschaffenheit des Untergrunds ab. Eine massive Betonplatte eignet sich zwar in jedem Fall als Fundament, ist aber mit großem Aufwand, hohen Kosten und einem hohen CO2-Fußabdruck verbunden. Auch der Rückbau ist aufwendig und hinterlässt einen stark beschädigten Untergrund.
Weniger invasive Gründungssysteme wie Punktfundamente oder ein LogFoot™-System sparen Kosten und Ressourcen. Sofern der Untergrund geeignet ist, stellen sie eine gute Alternative dar.
Unabhängig von der Fundamentart sollten Sie sich vor dem Bau eines Gartenhauses erkundigen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Eine Übersicht, bis zu welcher Größe Gartenhäuser in den einzelnen Bundesländern genehmigungsfrei sind, finden Sie hier.

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