Das passende Fundament fürs Gartenhaus

Der feste Untergrund für das Gartenhaus ist entscheidend für Funktionalität und Langlebigkeit. Damit sie also noch lange etwas von ihrem Gartenhaus haben, brauchen sie ein sicheres Fundament. Welches Fundament jedoch gewählt werden sollte, ist abhängig von der Art des Gartenhauses und von der Bodenbeschaffenheit.

Die simple Bodenplatte für den Geräteschuppen

Die simpelste Lösung ist natürlich eine einfache Bodenplatte. Diese kann durch wenige Handgriffe selber errichtet werden und bietet leichten Geräteschuppen einen sicheren Stand. Die Bodenplatte wird in der Regel wie folgt aufgebaut:

  1. Zunächst wird die Standfläche etwa 25cm tief ausgehoben
  2. Die entstehende Mulde wird mit einer 10cm dicken Kiesschicht bedeckt
  3. Darauf wird eine dünne Sandschicht getürmt
  4. Nun müssen nur noch einzelne Bodenplatten oder Pflastersteine verlegt werden (möglichst mit Wasserwaage)
  5. Die Fugen werden mit Sand eingeschlämmt
  6. Optional kann im Anschluss daran eine Mörtelstütze platziert werden

Frostsicheres Fundament für Gartenhäuser

Bei größeren Gartenhäusern empfiehlt sich ein frostsicheres Fundament, von einem Fachmann verlegt. Gerade wenn sie das Gartenhaus für gesellschaftliche Zwecke oder sogar als Übernachtungsmöglichkeit nutzen wollen, ist ein solches Fundament absolut unverzichtbar.

Das beliebte Plattenfundament

Die beliebteste Lösung stellt das Plattenfundament dar. Es bietet eine hohe Standfestigkeit und ist sehr viel leichter herzustellen. Im Gegensatz zu einfachen Bodenplatten kommt hier Beton zum Einsatz, welcher zwischen Stahlmatten eingegossen wird.

Das Streifenfundament bei geringer Belastung

Beim Streifenfundament kann viel Beton gespart werden, da die Bodenplatten bei dieser Variante dünner ausfallen. Allerdings ist ein Streifenfundament aufwendiger und nicht für jedes Gartenhaus geeignet. Damit es eingesetzt werden kann, darf das Gartenhaus nur eine geringe und möglichst gleichmäßige Belastung ausüben. Eine Stahlarmierung ist fürs Streifenfundament nicht geeignet.

Das Punktfundament bei ebenem Untergrund

Die letzte Variante ist das sogenannte Punktfundament. Hier werden meist neun einzelne Fundamente symmetrisch angelegt, wodurch sich der Aufwand deutlich verringert. Jedoch ist hier die Bodenbeschaffenheit von besonderer Bedeutung, da sie gleichmäßig und so eben wie möglich sein sollte, um eine ausbalancierte Basis zu ermöglichen.

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