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Gartenhaus und Regenwetter – Vorbereitung auf den Herbst

Der Herbst im Gartenhaus ist oft begleitet von den trommelnden oder tröpfelnden  Geräuschen des Regens, wie er auf das Dach fällt. Wir mögen keinen Regen und doch sollten wir auch dankbar dafür sein. In vielen Gegenden der Welt mit weniger Regen ist die Landschaft braun, grau und trocken und die Menschen leben ohne diese Vielfalt der Grüntöne in ihren Gärten, die uns das maritime Klima in Deutschland durch den häufigen Regen beschert. Wasser spendet Leben, ist die Grundlage des Lebens auf diesem Planeten und wir sollten es achten und dafür dankbar sein.

Die Sonne und das Wasser treiben das Leben im Garten an aber wenn es ums Gartenhaus geht, dann möchten wir gerade kein Leben, denn das würde bedeuten, dass sein Holz, welches trocken konserviert ist, wieder neu in den Kreislauf des Lebens eintreten würde; Pilze würden es besiedeln, Bakterien es zersetzen, es würde modern und zu Dünger für neue Pflanzen werden.

Die Konservierung durch Trocknung unter 20% Feuchtigkeit funktioniert bei vielen Lebensmitteln vom Honig bis zu Kräutern und Gewürzen und dieselbe Trockenheit verhilft Holzbauten, wie Gartenhäusern zu langem Leben und bringt uns Freude durch lange Wartungsintervalle und wenig nötige Reparaturen.

Schützen Sie Ihr Gartenhaus rechtzeitig vor dem Herbst vor Regen

Leider lässt sich Feuchtigkeit am Gartenhaus kaum vermeiden. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Kontrolle des Gartenhauses von innen. Die Sommerzeit, wenn die Gartenmöbel draußen sind und das Gartenhaus relativ leer, ist die richtige Zeit für eine sorgfältige Inspektion von innen. Achten Sie auf Pilzbefall und feuchte Stellen. Jeder Pilzbefall ist ein Alarmsignal, weil das Holz idealerweise für Pilzwachstum zu trocken sein sollte. Etwas anderes ist es mit Algen, Flechten oder einfachen Moosen, die sich auf der Wetterseite oder der Nordseite an häufig durchnässten Stellen ansiedeln können. Nehmen Sie solche Bewüchse als Hinweise, dass es an diesen Stellen relativ oft feucht ist und pflegen Sie diese Stellen ein wenig öfter als den Rest. Während einer trockenen Phase wird der Bewuchs entfernt, etwa mit einer Drahtbürste oder Sandpapier und das Holz wird neu wasserabweisend behandelt. Es eignen sich imprägnierende Holzschutzmittel oder auch Firnisse oder Öle. Ziehen Sie für die Entscheidung auch die Holzart in Betracht. Manche Hölzer brauchen gar keine Behandlung, andere profitieren von einem zusätzlichen Bläueschutz.

Feuchtigkeit bedroht das Gartenhaus von allen Seiten

Da Regen meist von oben kommt, ist das Dach eine gute Stelle, um die Inspektion im Gartenhaus zu beginnen. Machen Sie sich ruhig einmal die Mühe, im strömenden Regen mit einem Regenschirm zum Gartenhaus zu gehen und das ganze Dach sorgfältig von innen zu inspizieren. Finden Sie irgendwo Wassereintritt, sollte das so bald wie möglich repariert werden. Dazu warten Sie dann eine trockene Wetterphase ab.

Die zweite Seite, von der Feuchtigkeit kommen kann, ist unten. Die Stelle, wo das Gartenhaus steht, sollte gut drainiert sein und der Bereich unter dem Boden gut unterlüftet. Oft ist eine gute Lüftung des Unterbaus während der Bauphase gegeben aber danach wächst das Gartenhaus so langsam mit dem Garten zusammen, es wird immer malerischer und schöner und zum guten Schluss ist es so von Bewuchs umgeben, dass von Lüftung unter dem Boden keine Rede mehr sein kann. In vielen Fällen, nämlich, wenn die Drainage offen bleibt und auch weiterhin kein Oberflächenwasser unter das Gartenhaus fließt, ist auch das kein Problem. Aber wenn Sie bei der Inspektion im Bodenbereich Feuchtigkeit finden, dann sollten Sie die Lüftung wieder herstellen, damit die betroffenen Bereiche wieder abtrocknen können. Wenn sie schon modern, sollten sie natürlich ersetzt werden.

Manchmal verstopft der Abfluss der Drainage durch Laub.  Oberirdische Abflüsse oder Abflussgitter sollten auch regelmäßig von Laub und organischen Resten befreit werden, damit der Wasserlauf frei bleibt.

Die dritte Seite, von der Ihr Gartenhaus bei herbstlichem Regenwetter nass werden kann sind natürlich die Wände. Ein gutes Mittel gegen schräg gegen die Wände fallenden Regen sind große Dachüberstände, die auch nebenbei noch zusätzlichen Abstellraum neben dem Gartenhaus schaffen oder sich auf der wetterabgewandten Seite prima eignen, um dort etwa Kräuter aus dem Garten zum Trocknen aufzuhängen. Da große Dächer immer auch ein wichtiger Kostenfaktor sind, gibt es bei Fertigherstellern allerdings selten Angebote mit großen Dachüberständen. Eine Sonderanfertigung wäre die eine Möglichkeit und Do-It-Yourself eine andere. Immerhin ist Holz für die meisten Hobbyhandwerker recht gut zu verarbeiten.

Aber auch mit großen Dachüberständen werden die unteren Hälften der Wände bei Stürmen dennoch regelmäßig nass. Also sollten Sie keinen großen Dachüberstand an Ihrem Gartenhaus haben, streichen Sie eben die gesamte Wand mit Wetterschutzfarbe und nicht nur die untere Hälfte.

Ein Regengarten am Gartenhaus macht den Regen zu etwas Willkommenen

Viele Grundstücke werden vor der Bebauung gleichmäßig planiert, damit die Rasenflächen dann größer aussehen. Damit verbauen sich die Gartengestalter aber manche gute Gelegenheit. Eine natürliche Senke, in der sich bei starkem Regen das Wasser sammelt, könnte eine schöne Möglichkeit bieten, dort einen Regengarten anzulegen.

Dort können Sie Pflanzen, die auch in lokalen Feuchtgebieten heimisch sind, anpflanzen. Etwa Schilf, Schwertlilien, Binsen oder Hartriegel können so Abwechslung in Ihren Garten bringen.

Wenn keine Senke vorhanden ist, kann man natürlich auch eine ausheben. Vielleicht kleiden Sie den tiefsten Teil mit Lehm aus, so dass sich ein natürlicher Teich dort bildet. Die Drainage des höher gelegenen Gartenhauses oder auch der Überlauf der Regenfässer könnte ebenfalls dort hinein führen. Wenn Sie ständig Wasser haben, gehören auch kleine Fische hinein, damit Sie keine Mücken bekommen.

Gartenmöbel profitieren auch von Regenschutz

Nach dem Sommer sollte man überzählige Gartenmöbel wieder ins Gartenhaus zurück räumen.  Wenn Aussicht auf sonnige Herbsttage besteht wäre eine Schutzfolie gut, während die Polster besser trocken im Gartenhaus aufgehoben sind. Dann haben Sie die Folien schnell abgezogen und die Polster wieder aufgelegt um noch mal einen kleinen sonnigen Herbsturlaub im Garten einzulegen.

Holzmöbel sind oft lackiert und könnten vielleicht mal neuen Lack gebrauchen und auch auf Möbel mit Metallrahmen ist acht zu geben. Eine Hollywoodschaukel kann rosten und auch die Scharniere freuen sich über einen Schutz mit Schmierfett während der feuchten Jahreszeit.

Im Gartenhaus selber könnten Sie Vorkehrungen treffen, etwa ein Gestell für nasses Regenzeug oder ein Stück alten Linoleumboden für die matschigen Gummistiefel, wenn Sie beim Ausgraben der Herbstkartoffeln mal eine kleine Pause im Gartenhaus oder auf dessen Veranda mit Ausblick in den Garten genießen möchten.

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