Garten und Gartenhaus winterfest machen

Ein gut gewartetes Gartenhaus ist schon von alleine winterfest, dazu braucht es keinerlei Vorbereitungen von Ihrer Seite. Etwas anderes ist es mit manchen Sachen, die drin oder drum herum sind und natürlich mit dem Garten insgesamt.

Falls der Schutzanstrich bei Ihrem Gartenhausschon langsam in die Jahre kommt, blättern Sie einen Blogbeitrag weiter zurück und Sie finden viele Tipps zum Thema: Gartenhaus anstreichen. Das kann als Vorbereitung auf die kalte und oft nasse Jahreszeit auch sehr sinnvoll sein. Wenn das für Sie und Ihr Gartenhaus kein Thema ist, dann ist vielleicht eine kleine Inspektion von innen doch nicht ganz verkehrt. Bevor die Gartenmöbel, Fahrräder oder irgendwelche Spiel- und Sportgeräte dort für den Winter ihr Quartier finden, wäre Aufräumen, Kehren und dann mal gucken, ob von innen wirklich alles noch trocken ist, ein guter Tipp.

Immerhin ist Trockenheit genau das, was das Holz auf Dauer konserviert und Ihrem Gartenhaus potentiell eine viele hundert Jahre lange Lebensdauer garantiert.

Wenn das Gartenhaus gut vorbereitet ist, was ist mit dem Inhalt?

Das Gartenhaus ist geschützt und gibt Schutz. Hier sind es einige Tipps für Sachen, die Sie dort vielleicht aufbewahren möchten:

      • Wasserinstallationen – Es dürfte klar sein, dass Wasserleitungen, Wasserhähne, Wasserschläuche in ungeheizten Gartenhäusern leer sein sollten. Dasselbe gilt auch für Wasserpumpen, etwa für Teiche, Springbrunnen, Wasserfälle und so weiter oder Swimming Pools. Manche Wasserpumpen sollte man lieber frostfrei irgendwo im Haupthaus verwahren.

      • Benzin oder Dieselmotoren – Häcksler, Sägen, Rasenmäher, Fräsen: Alles was einen Verbrennungsmotor hat, sollte den Tank randvoll gefüllt bekommen, um Rost im Tank zu verhindern. Die Benzinpumpe wird geschlossen und der Motor solange laufen gelassen, bis er ausgeht. Auf diese Weise vermeidet man Verharzungen in Vergaser und Benzinleitungen.

      • Gartenwerkzeuge – Es muss nicht sein, aber natürlich „freuen“ sich Gartenwerkzeuge über eine gründliche Reinigung und etwas Öl oder Fett auf die Metallteile zur Konservierung und für den Rostschutz. Tragen Sie Öl und Fett aber erst auf, wenn die Werkzeuge von der Reinigungsaktion wieder ganz abgetrocknet sind. Auch auf Holzgriffen schadet Öl oder Fett nicht. Wenn Sie etwas haben, was spezifisch für Holz ist, was Sie vielleicht sogar schon am Gartenhaus selbst verwendet haben, wie etwa Leinölfirnis oder Holzöl, umso besser.

      • Polster, Kissen, Decken und Auflagen für die Gartenmöbel verwahren Sie am besten in dicht schließenden Truhen oder Kisten, damit sie nicht von Mäusen als schöne, warme Nistgelegenheiten genutzt werden. Plastiksäcke können auch manchmal durchgenagt werden. Ein Tropfen Lavendelöl schützt vor Motten.

      • Säcke, Untersetzer, Truhen – Alles, was den Boden bedeckt, sollten Sie erhöht aufbewahren. Das Gartenhaus aus Holz ist ein atmendes Gebäude. Wenn Sie luftundurchlässige Dinge direkt auf den Holzboden legen, kann es in ungünstigen Fällen dazu kommen, dass sich darunter Feuchtigkeit ansammelt, weil die Lüftung unterbunden ist. Manche Dinge, wie etwa Dünger, Kompost oder Torf in Säcken, Steine, Untersetzer für Töpfe, die sonst draußen sind, haben vielleicht auch noch eine Restfeuchte. Bauen Sie sich am besten ein schönes stabiles Regal für solche Dinge, das Sie dann an der Wand des Gartenhauses fixieren. Ein Regal schafft immer Platz und hilft beim Aufräumen. Dabei können Sie je nach Gusto Holzplatten verwenden oder Dachlatten mit Lüftungszwischenräumen als Ablage nutzen. Solche Raster eignen sich dann sogar dafür, Obst, etwa Lageräpfel, dort zu verwahren.

      • Frostempfindliche Kübelpflanzen – im ungeheizten Gartenhaus sind diese nur wenig besser dran als draußen. Insbesondere in längeren Perioden mit starkem Frost wird es auch im Gartenhaus zu kalt für frostempfindliche Pflanzen. Eine Möglichkeit ist, im Gartenhaus einen Frostwächter anzubringen. Das geht natürlich umso besser, wenn Ihr Gartenhaus schon etwas zusätzlich isoliert ist. Die Kosten halten sich meist in Grenzen, weil die Differenz zwischen Null Grad und der Außentemperatur meist viel kleiner ist, als die zwischen einer Raumtemperatur, die zum Wohnen geeignet ist, und draußen. Pflanzen, die grün überwintern, wie etwa Margeritenbäume oder auch solche, die zwar die Blätter abwerfen, aber einen grünen Stamm behalten, wie etwa Feigenbäume brauchen zusätzlich Licht, also einen Standplatz am Fenster.

      • Wenn Ihr Gartenhaus über den Winter sehr voll ist, dann achten Sie darauf, dass Sie die Sachen intelligent einräumen, also so, dass das, was Sie im Frühjahr voraussichtlich als Letztes brauchen werden, ganz zuerst eingeräumt ganz nach hinten kommt.

Der Garten um das Gartenhaus herum

Beginnen wir mit dem Bereich direkt um das Gartenhaus herum: Schneiden Sie Büsche, Bäume, Gräser und Stauden die so nah am Gartenhaus stehen, dass sie dessen Wände nach Regen oder bei Wind berühren, soweit zurück, dass sie gerade bei Regen und Schnee, wenn die Zweige schwer herunterhängen, noch einen Abstand von 10cm von der Wand frei lassen, damit die Wände von außen gut belüftet sind und daher auch schnell wieder abtrocknen, wenn sie nass geworden sind.

Für den restlichen Garten wird neuerdings vor dem Hintergrund des Vogel- und Insektensterbens empfohlen, eher nicht aufzuräumen. Samenstände von verblühten Stauden, abgestorbene, markhaltige Stängel, Haufen von Reisig und Laub sind wichtige Refugien, Nahrungsquellen und Nistgelegenheiten für Kulturfolger, wie Schlupfwespen, Wildbienen, Vögel oder Kleinsäuger, die in Ihrem Garten dann eine Überwinterungsmöglichkeit oder gar ein Zuhause finden und Ihnen dann im nächsten Jahr tatkräftig bei der Schädlingsbekämpfung helfen werden.

Eine verwilderte Ecke kann Ihnen einen Reichtum an Schmetterlingsarten bescheren oder vielleicht im nächsten Jahr Mulchmaterial für den Zier- oder Gemüsegarten liefern.

Bei Fragen oder Anregungen rund um das Gartenhaus, kontaktieren Sie uns oder rufen Sie Dean unter der Nummer 089 3803 5582an!

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