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  • Wie Sie Ihr Gartenhaus auch während des Winters nutzen können

    Der Frühsommer ist da, die erste Hitzewelle rollt an und wir schreiben darüber, wie Sie Ihr Gartenhaus auch im Winter nutzen können? Genau! Der Sommer ist genau die richtige Zeit, an Ihrem Gartenhaus zu arbeiten und eventuell nötige Vorbereitungen für eine Nutzung im Winter vorzunehmen. Lesen Sie im Folgenden alles Wichtige zu diesem Thema!

    Ein winterfittes Gartenhaus ermöglicht profitable Nutzung

    Während früher Gartenhäuser meist unbeheizt waren und ausschließlich während der wärmeren Jahreszeit genutzt wurden, dient ein modernes Gartenhaus oft als Erweiterung des Wohnraumes in Funktionen, die eine Ganzjahresnutzung erfordern. Beispiele sind Nutzungen als

    • Arbeitszimmer oder Büro für Haupt- oder Nebenerwerb
    • Firmensitz, Praxis, Atelier, Werkstatt, Ausstellungsraum
    • Freizeitraum, Gartenlounge, Bar, Partyraum
    • Fitnessraum, Yogaraum, Sauna, SPA, Umkleide oder Poolhaus 
    • Hobbyraum
    • Gästezimmer oder -wohnung für private oder geschäftliche Nutzung

    Alle diese Nutzungen sind Ganzjahresnutzungen, die eine Heizung und damit eine vorhergehende Isolierung erfordern. Die finanziellen Kosten, ein solches Gebäude im Garten zu nutzen liegen pro Quadratmeter bei einem Bruchteil der Kosten für einen Anbau am Haus, selbst wenn Sie dafür eine extra Baugenehmigung beantragen müssen. Durch die Ganzjahresnutzung können Sie den Gewinn, den Sie aus Ihrer Investition in ein Gartenhaus generieren, im Vergleich mit einer reinen Sommernutzung also etwa verdoppeln. 

    Kaufen Sie ein neues Gartenhaus mit Isolationsbausatz!

    Falls Sie aktuell über den Kauf eines Gartenhauses nachdenken, empfehlen wir Ihnen, gleich einen Isolationsbausatz mit zu bestellen. Damit erhalten Sie genau für Ihr Gartenhaus zugemessenes Isolationsmaterial, ausreichend für eine Boden- und Deckenisolierung. Entsprechende Anleitungen finden Sie bei uns auch. Ein warmer Boden ist im Winter sehr wichtig. Die Isolierung hilft, die Bodenkälte abzuhalten. Wenn Sie schon einen warmen Holzboden in Ihrem Gartenhaus haben, dann sollten Sie dort auch keine kalten Füße bekommen. 

    Die Decke sollte deswegen gut isoliert sein, weil sie der Teil ist, wo die von der Heizung erwärmte Luft hin steigt. Wichtig ist, dass sie dort weder entweicht, noch stark abgekühlt wird, so dass sie für die Heizung des Raumes weiterhin in warmem Zustand zirkuliert.  

    Müssen beim Gartenhaus die Wände auch isoliert werden? 

    Ob Sie die Wände auch isolieren möchten, steht in Ihrem eigenen Ermessen. Holz, gerade Nadelholz ist ein ausgezeichneter, natürlicher Wärmedämmstoff. Die Wärmedämmwirkung von 70mm Nadelholz entspricht der einer etwa 42cm dicken Steinmauer. Haben Sie weniger als 70mm oder mögen Sie es im Winter gerne schön warm, ohne dabei ein schlechtes Gewissen wegen der Energiekosten zu bekommen, dann können Sie auch solche massiven Holzwände selbstverständlich zusätzlich dämmen. Vorher sollten Sie allerdings auch überlegen, dass die Heizkosten für Gartenhäuser meist deutlich unter denen von bewohnten Steinhäusern liegen, schon alleine deswegen, weil Gartenhäuser meist deutlich weniger Rauminhalt umschließen. Ihr Heizofen kann deutlich kleiner ausfallen und entsprechend liegt der Brennstoff- oder Energieverbrauch meist erheblich unter dem des Hauptwohnhauses. Lesen Sie hier mehr zu dem Thema, welcher Ofen für Ihr Gartenhaus richtig ist. 

    Wie kann man beim Gartenhaus die Wände isolieren?

    Prinzipiell gibt es keine großen Unterschiede zur Wärmedämmung in Wohngebäuden. Sie können zwischen einer zusätzlichen Dämmung außen oder innen wählen. Außen brauchen Sie dann als Sekundärwand eine Verkleidung, die wetterfest ist. Das brauchen Sie bei einer Innendämmung nicht. Hier können Sie, wie bei Steingebäuden, mit Gips- oder Holzplatten abschließen oder auch dekorativ tätig werden. In solchen holzdominierten Innenräumen machen sich auch Innenwände etwa aus Naturstein, Kacheln oder Metall gut. Achten Sie nur darauf, Innenwände aus anderen Materialien so anzubringen, dass sie genug Luft haben, weil Dehnungs- und Schrumpfungsreaktionen auf Luftfeuchte- und Wärmeschwankungen sich auf verschiedene Materialien unterschiedlich auswirken. Sie brauchen also Randfreiheiten, damit sie nicht gegeneinanderdrücken. Falls Sie solche Lüftungsschlitze ins Innere nicht zulassen möchten, empfiehlt sich die Versiegelung mit einem flexiblen Material. 

    Atmungsaktive Wände

    Holz ist im Naturzustand atmungsaktiv. Das heißt, es lässt Luft herein und gibt sie wieder ab. Bei der Frage, ob Sie zur Isolierung dampfdichtes Material benötigen, gibt es verschiedene Ansichten. Ein Gartenhaus besteht aus einem Naturstoff und lässt sich auf Wunsch auch baubiologisch einwandfrei mit entsprechenden Anstrichen und Isolierungsmaterialen ausbauen. Beispiele sind etwa:

    • Steinwolle
    • Holzwolle
    • Kork
    • Flachs
    • Pappe
    • Gras, Schilf
    • Jute 
    • Blähton
    • Hanf

    Und viele andere. Sogar ein Lehm-Stroh-Gemisch hat sich – etwa beim Fachwerkbau – als äußerst langlebig und praktikabel erwiesen. Allerdings sollten Sie dann auch wirklich viel Zeit für eine sorgfältige Abtrocknung geben.

    Bauarbeiten am Gartenhaus

    Wenn Sie Ihr bereits bestehendes Gartenhaus nachträglich isolieren möchten, dann können Sie trotzdem unsere Anleitung als Inspiration gebrauchen. Nach der sorgfältigen Planung besorgen Sie sich die nötigen Materialien und warten dann darauf, dass der Wetterbericht eine Schönwetterphase vorhersagt. Eine warme, trockene Schönwetterphase ist genau das richtige Wetter, um am Gartenhaus Baumaßnahmen vorzunehmen. Selbst wenn Sie das Dach drauf lassen und von innen isolieren: Sie gehen mal raus, dann mit nassen Schuhen wieder rein und so weiter. Es geht auch bei Regenwetter, aber trockenes Wetter ist definitiv richtig. In jedem Fall ist es ratsam, für geplante Holzpflegemaßnahmen solange zu warten, bis das Holz nach einer trockenen Periode schön trocken und damit auch maximal aufnahmefähig für die Holzschutzmittel geworden ist. 

    Das Gartenhaus winterfit machen mit Köpfchen

    Denken Sie jetzt schon an alles, was Sie im Winter brauchen werden: Selbst wenn Sie im Sommer gerne barfuß durch Ihren Garten laufen, dann denken Sie daran, dass Sie im Winter Schuhe tragen werden, vielleicht durch den Neuschnee ins Gartenhaus laufen werden. Falls Sie Ihren schönen (vielleicht isolierten und warmen?) Holzboden gepflegt erhalten möchten, besorgen Sie sich einen Schuhständer für draußen und einen für Hausschuhe drinnen oder Sie stellen einen Korb mit dicken Socken in den Eingangsbereich. Eine Garderobe mit Haken oder sogar Bügeln und Schirmständer wären vielleicht sinnvoll, vielleicht auch ein Regal mit schönen warmen Decken, falls Sie sich in einem Gartenhaus an einen Bürotisch setzen möchten, bei dem die Heizung nach einer kalten Nacht gerade erst vor 20 Minuten angefangen hat zu heizen. 

     

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