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So Vielfältig Können Holzgaragen (Nicht) Sein

Selbst die Garagen und Carports von vor zehn Jahren entsprechen heute oft nicht mehr den Ansprüchen ihrer Besitzer:innen. Breite SUVs passen nicht mehr durch das Garagentor und die Garage ist zu schmal, um die Türen zu öffnen, ohne einen Lackschaden zu riskieren. Wieder andere entscheiden sind für ein Leben ohne eigenes Auto, was die Garage als Stellplatz überflüssig macht.

Darum werden Garagen immer öfter als Geräteschuppen, Hobbywerkstatt oder Lagerraum verwendet. Statt des Autos stehen hier ausrangierte Möbel, Fahrräder und der Rasenmäher. Warum das ein Problem ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Mehr Als Nur Eine Garage?

Auf den Websites anderer Hersteller von Holzgaragen können Sie immer wieder lesen, wie leicht ihre Garagen zu einem Home-Office, einer Werkstatt oder sogar einem Gästezimmer umgebaut werden können. In praktischer Hinsicht stimmt das sogar: Holz lässt sich deutlich leichter bearbeiten als Beton, Stahl oder Metall.

Allerdings werden Garagen in den jeweiligen Landesbauordnungen zum Abstellen von Kraftfahrzeugen vorgesehen – und keinem anderen Zweck. Wenn Sie also eine Baugenehmigung für eine Garage erhalten haben, dürfen Sie das Gebäude ausschließlich als Garage nutzen.

holzgaragen

Laut dem ADAC dürfen hier zudem Gegenstände gelagert werden, die zum Auto gehören. Das sind etwa Sommer- bzw. Winterreifen, Frostschutzmittel, Scheibenreiniger, Wagenheber und Dachgepäckträger. Aufgrund der Brandgefahr darf Kraftstoff nur bis zu einer bestimmten Menge gelagert werden, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheidet. Auch die ausschließliche Unterbringung von Fahrrädern im Carport oder der Garage ist regelmäßig nicht erlaubt.

Dasselbe gilt für Carports und Doppelgaragen. Die Doppelgarage ist für die Unterbringung von zwei Kraftfahrzeugen vorgesehen, nicht für ein Kraftfahrzeug und eine Werkstatt. Carports werden aufgrund ihrer offenen Bauweise gerne als Vordach genutzt. Beides ist nicht erlaubt.

Sollte ihr örtliche Baubehörde etwa von Ihren Nachbar:innen erfahren, dass Sie Ihre Garage zweckentfremden, kann diese ein Bußgeld dafür verhängen. Sie können außerdem zur Entfernung der eingelagerten Gegenstände, zum Rückbau der baulichen Veränderungen und im schlimmsten Fall zum Abriss der Garage gezwungen werden.

Gibt Es Ausnahmen?

All das droht Ihnen jedoch erst, wenn Sie Ihre Garage dauerhaft zweckentfremden. Wird diese gelegentlich beim Straßenfest als Partyraum oder zum Trocknen frisch gestrichener Möbel genutzt, liegt hierin noch keine Zweckentfremdung.

Anders sieht es zudem mit Carports mit integriertem Geräteraum wie unserem Modell Arthur aus. Erhalten Sie hierfür eine Baugenehmigung, dürfen Sie den Geräteraum auch als solchen nutzen.

Sie haben zudem die Möglichkeit, die Nutzungsänderung bei Ihrer lokalen Baubehörde zu beantragen. Wenn Sie die Garage als Aufenthaltsraum nutzen möchten, wird dies allerdings mit Umbaumaßnahmen einhergehen.

Warum So Restriktiv?

Baugenehmigungen sind für Garagen so einfach zu erhalten, weil sie eine wichtige Funktion für das Gemeinwesen erfüllen. Sie sind Stellplätze für Fahrzeuge, die andernfalls öffentliche Parkplätze und Platz auf Fußwegen und an Straßenrändern einnehmen würden. Deshalb möchten die Baubehörden nicht, dass diese Stellplätze in Stauraum für Gartengeräte und -möbel umgewandelt werden.

Ein weiterer Grund für die strengen Vorschriften liegt in der Bauweise von Garagen. Sie müssen lediglich das Auto vor Wind und Wetter schützen und Stabilität garantieren, nicht aber die Anforderungen erfüllen, die an Wohnraum gestellt werden. Das gilt insbesondere für die Dämmung und den Brandschutz. Dieser erfordert beispielsweise einen Notausgang, über welchen die meisten Garagen nicht verfügen.

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Benötigt Man Immer Eine Baugenehmigung?

Jedes Bundesland legt in seiner jeweiligen Landesbauordnung fest, ab welcher Größe eine Baugenehmigung für eine Garage oder einen Carport erforderlich ist. Für Holzgaragen gelten dabei dieselben Regeln wie für alle anderen Garagen auch.

Kleine Garagen und Carports sind in den meisten Bundesländern genehmigungsfrei, können jedoch anzeigepflichtig sein. Informieren Sie sich darum bei Ihrer lokalen Baubehörde. Zudem gilt auch bei einer genehmigungsfreien Garage, dass sie nicht zweckentfremdet werden darf.

Das Baumaterial Holz

Mit einer Holzgarage sind Sie bestens gewappnet, sollten Sie Ihre Garage eines Tages nicht mehr zum Abstellen Ihres Autos oder im Gegenteil mehr Platz benötigen. Im Gegensatz zu einer gemauerten Garage oder einer aus Beton kann eine Holzgarage leicht auf- und wieder abgebaut werden.

Unsere Bausätze können mit einiger handwerklicher Erfahrung von Ihnen selbst aufgebaut werden. Sollte die Holzgarage eines Tages zu groß oder zu klein werden, können Sie sie abbauen und verkaufen. Bei einem Umzug können Sie Ihre Holzgarage oder Ihren Carport sogar mitnehmen.

Auch die Gestaltung einer Holzgarage ist leichter als die anderer Ausführungen. Alte Farbe kann leicht abgeschliffen und durch einen neuen Anstrich ersetzt werden und die Halterung für Ihren Dachgepäckträger können Sie auch ohne Spezialwerkzeug anbringen.

Holz ist jedoch nicht nur flexibel, sondern auch beständig. Bei richtiger Pflege kann eine Holzgarage ebenso lange halten wie alternative Baustoffe.

In unserem Sortiment finden sie Holzgaragen unterschiedlicher Ausführungen, wie Doppelgaragen, Carports und Kombi-Modelle. Auf Wunsch passen wir unsere Designs sowie die Wandstärke gerne an Ihre Bedürfnisse an. In unserem Onlineshop finden Sie sowohl Holzgaragen mit Flachdach als auch solche mit Satteldach.

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