Holzgaragen als Werkstatt einrichten – Eine gute Idee?

Holzgaragen als Werkstatt einrichten – Eine gute Idee?

Holzgaragen haben einen guten Ruf als Fertiggaragen, die kurzfristige Platzprobleme lösen können. Ob sie einem Auto ein Zuhause geben, als Lagerraum, Man-cave, Partyraum genutzt werden oder auch als Werkstatt: Eine Mindestfläche von meist 3×6, bei Doppelgaragen sogar 6×6 Metern garantiert viel nutzbaren Raum, der Baustoff Holz verspricht ein angenehmes Innenklima, auf Wunsch auch beheizbar, ein Boden wird nicht mitgeliefert, so dass man bei der Anschaffung etwas spart und seine eigene Lösung für den Boden realisieren kann.

Ein großer Eingang ist nicht nur für das Ein- und Ausparken von Fahrzeugen nützlich, sondern auch beim Ein- und Ausräumen von sperrigem Lagergut, Möbeln oder Maschinen.

Alle diese Vorteile treffen auch zu, wenn Sie eine Holzgarage als Werkstatt nutzen möchten.

Holzgaragen lassen sich gut ausbauen und einrichten

Gerade bei Werkstätten, die meist eine Vielzahl von Werkzeugen enthalten, Werkstücke, Materialien, die auch noch mit der Zeit eher immer mehr als immer weniger werden, sollten Sie von Anfang an auf gute Ordnung und Übersichtlichkeit bauen.

Holzgaragen bieten dazu genau das richtige Baumaterial: Sie können eine Menge Sachen einfach an Haken, Schrauben oder Nägel an Wände und Deckenbalken hängen. Auch das Anbringen von Metallschienen für Regalsysteme ist in den Holzwänden natürlich kein Problem, sowenig wie ein Ausbau mit selbstgebauten Regalen oder Haltevorrichtungen. Entsprechende Bohrlöcher oder auch einfach Nägel einzuschlagen ist bei Holzgaragen ganz einfach, bei Beton oder Metallgaragen dagegen eher schwierig, wobei wir bei diesen beiden Alternativen auch das Innenklima erwähnen müssten, denn wir wollen ja in unserer Werkstatt auch eine angenehme Zeit verbringen.

Was für eine Art von Werkstatt brauchen Sie?

Die vielseitige Verwendung von Holzgaragen als Werkstätten für fast alle Zwecke ist gerade in deren leichter Ausbaubarkeit begründet. Bei einem Ausbau als Autowerkstatt ist beispielsweise der fehlende Boden eine gute Voraussetzung für den Guss eines festen, befahrbaren Bodens, idealerweise sogar mit Grube für Arbeiten von unten.

Für viele Werkstätten von der Schreinerwerkstatt, über den Modellbau, etwa mit ferngesteuerten Flugzeugen bis zur allgemeinen Hauswerkstatt ist das große Tor, entweder ein Doppeltor oder ein Kipptor ein großer Pluspunkt. Von Möbeln über Flugzeugmodelle mit großen Spannweiten bis zu Fenstern oder anderen voluminösen Werkstücken: Das große Tor ist essentiell, übrigens nicht nur für den An- und Abtransport, sondern auch falls es mal ordentlich staubt, qualmt oder stinkt und eine durch das geöffnete Tor wirksame Lüftung dafür sorgt, dass man schnell weiter arbeiten kann.

Welche Werkstatt Sie auch immer brauchen: Eine Werkbank, am besten mit den gängigsten Werkzeugen in direkter Reichweite, Schränke, Regale und Haltesysteme gehören zu jeder Werkstatt dazu und wir raten dazu, diese alle fest anzubringen, so dass das Risiko von Unfällen oder dass Dinge auf den Boden fallen, weil man irgendwo anstößt, minimiert wird.

Holzgaragen mit ihren Holzwänden sind bestens geeignet, alles zu fixieren und auch bei Bedarf noch einmal wieder abzuschrauben und woanders zu befestigen, sollte die Praxis zeigen, dass andere Arrangements besser funktionieren.

Tipps für die Einrichtung von Holzgaragen als Werkstatt

Falls Sie einen Eigenausbau mit Holz kaufbaren Lösungen aus Plastik oder Metall vorziehen, können Sie für eine vielseitige Aufbewahrung der verschiedensten Gegenstände einfach senkrechte Bohlen an den Wänden anbringen, zwischen denen Sie dann je nach Bedarf die verschiedensten Ordnungselemente von Regalen über Haltestangen bis zu Werkzeugwänden, Schnüre oder Hakenleisten, Holzkisten oder Schubladenelemente fixieren können.

Gutes Licht ist natürlich essentiell für jede Werkstatt. Insbesondere der eigentliche Werkbereich, etwa die Werkbank selber, sollte gut und auch aus verschiedenen Richtungen ausgeleuchtet werden. Sie werden da ihre eigenen guten Lösungen finden. Die gute, alte Neonröhre ist nach wie vor für eine Menge Licht zu gebrauchen, aber natürlich sind auch für die Werkstatt LED-Leuchtkörper zu erwähnen, die wohl in Punkto Sparsamkeit und Lebensdauer im Moment sehr gut konkurrenzfähig sind.

Welche Art von Holzgaragen ist optimal für Ihre Zwecke?

Wenn Sie sich unser Angebot an Holzgaragen einmal ansehen, dann werden Sie die unterschiedlichsten Modelle in verschiedenen Größen, Stilen und mit verschiedenen Funktionen finden. Welche Größe für Sie richtig ist, kommt natürlich auf die Art der Werkstatt an. Für eine Autowerkstatt ist vermutlich eine Doppelgarage am besten geeignet oder mindestens eine Einzelgarage, die genug zusätzlichen Platz bietet. Für andere Werkstätten empfehlen wir auch, eher mehr als zu wenig Platz einzuplanen. Eine gute Bewegungsfreiheit, die durch genügend Raum ermöglicht wird, ist in Werkstätten oft auch ein wichtiger Aspekt für die Arbeitssicherheit.

Für Tageslicht von außen, welches in einer Holzgarage als Werkstatt wohl nur selten, vielleicht bei weit geöffnetem Tor, zum sicheren Arbeiten ausreicht, gibt es verschiedene Lösungen. Hüfthohe Fenster in Wänden und Türen oder Reihen von Fenstern unter dem Dach, die Licht von oben bieten, aber neugierige Einblicke nicht gestatten. Falls Sie mehr oder weniger Fenster wünschen, kontaktieren Sie uns mit Ihren Vorstellungen und wir machen Ihnen ein Angebot, welches für Sie maßgeschneidert ist.

Auch eine Garage mit Carport könnte für eine Werkstatt eine attraktive Möglichkeit sein, falls Sie Sachen haben, die auch unter dem Carportdach eine gute Heimat finden können.

Welcher Boden sollte in die Holzgarage?

Wegen der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und weil Böden aus Holzdielen meist nicht dauerhaft befahrbar sind, werden Holzgaragen ohne Böden geliefert. Für einen befahrbaren Boden wird meist schon nach der Bestellung der Holzgarage ein passendes Plattenfundament gegossen. Aber auch andere Arten von Böden, wie etwa Gehwegplatten, festgestampftes Material, Estrich, Trockenestrich bis hin zum Holzboden, Linoleum, Gummi, Epoxidböden oder Kombinationen daraus sind je nach Bedarf, also je nach Art der Werkstatt, möglich. Empfehlenswert ist ein trockener Boden, etwas erhöht, so dass Oberflächenwasser davon wegfließt und/oder gut drainiert. Ein trockener Standort hilft Ihnen, sich an Ihrer Holzgaragenwerkstatt ohne viel Erhaltungsaufwand viele Jahrzehnte lang zu erfreuen.

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