Ein privates Fitness-Studio im Gartenhaus – Ein Gewinn für Lifestyle und Fitness

Ein privates Fitness-Studio im Gartenhaus – Ein Gewinn für Lifestyle und Fitness

Ein Gartenhaus, ein Holzhaus im Garten oder eine Gartenlaube könnte die Lösung für verschiedene Probleme sein, die ihren Ausdruck um die Hüften herum, am Bauch oder auch im Lebensgefühl finden. Es geht um Fitness und um das Ziel fitter zu werden.

Jetzt im Sommer lassen sich noch Aktivitäten draußen finden. Ob man schwimmen geht, im Garten Federball spielt, joggen, wandern, Fahrrad fahren: Die Auswahl ist groß und die meisten werden das eine oder andere bei Gelegenheit tun. Hier soll es aber um regelmäßiges Training gehen. Am besten täglich, denn nur ein solches regelmäßiges Trainingsprogramm, am besten unterstützt von gesunder Ernährung mit viel rohen Salaten und Früchten bringt wirklich auf Dauer etwas. Das muss auch über den Winter beibehalten werden und da fängt für viele das Problem an. Während öffentliche Fitness-Studios zur Zeit teilweise saftige Monatsbeiträge verlangen und der Platz zuhause begrenzt ist, werden fertig vorfabrizierte Gartenhäuser immer billiger und im Garten ist noch viel Platz vorhanden. Also stellt sich die Frage: Lässt sich ein solches Gartenhaus als privates Fitnesscenter einrichten und nutzen und was ist dabei zu beachten?

Privat im Gartenhaus oder doch im öffentlichen Studio: Vor- und Nachteile

Der Nutzen regelmäßigen Trainings für Gesundheit und Befindlichkeit ist vorausgesetzt. Hier geht es um die Frage: Lassen sich Gründe finden, dafür das Gartenhaus dem öffentlichen Studio vorzuziehen?

  • Finanzen: Ein neues Gartenhaus plus die nötige Einrichtung: Da sprechen wir schnell über mehrere tausend Euro Investition. Rechnet sich das?
    Man müsste die Beiträge für das öffentliche Fitness-Studio und die täglichen Fahrtkosten hin und zurück berechnen. Und zwar nicht nur das Benzin sondern auch den Fahrzeugverbrauch und den Zeitaufwand. Wenn man das tut, wird sich die Investition nach wenigen Jahren schon amortisieren. Gar nicht in die Rechnung fließen mit ein, dass man durch die Einrichtung des Fitness-Studios im Gartenhaus eine Motivation bekommt, auch wirklich täglich zu trainieren und damit einen wahrnehmbaren Erfolg beim Abnehmen, der Fitness und beim Selbstbewusstsein bekommt. Das ist unbezahlbar.
  • Zeitaufwand: Die Errichtung des Gartenhauses geht normalerweise recht schnell. Alle Erfordernisse, auf die wir weiter unten noch zu sprechen kommen, lassen sich innerhalb von ca.3-4 Wochen verwirklichen, wobei die Zeit für ein Fundament, welches ca. 10 Tage abbinden sollte, schon mit eingerechnet ist.
    Die Zeit für die Fahrten zum öffentlichen Studio und zurück, für das Warten an roten Ampeln und die Parkplatzsuche verwenden Sie besser für das Training selber. Zum Gartenhaus gehen Sie ganz locker und stressfrei in 2 Minuten durch den eigenen Garten. Damit wird das tägliche Training plötzlich zu etwas, was sich leicht in den alltäglichen Zeitplan mit einbauen lässt.
  • Unabhängigkeit: Keine Terminhetze mehr, weder zum öffentlichen Studio rechtzeitig innerhalb der Öffnungszeiten hinzukommen, noch beim Training, um noch schnell etwas getan zu kriegen, bevor das Studio zu macht. In Ihrem privaten Fitness-Studio im Gartenhaus können Sie auch morgens um 2 noch trainieren, falls Sie vorher den ganzen Tag den Allerwertesten nicht aus dem Sofa bekommen haben.
  • Privatheit: Neugierige Blicke? Mitleidige Blicke, belustigte Blicke von perfekt durchgestählten Muskelpaketen im öffentlichen Studio? Wenn Sie körperlich noch keine besonders gute Figur machen und vielleicht an manchen Geräten etwas ungeschickt aussehen: Egal! Es gibt keine Blicke im Gartenhaus. Sie können Freunde einladen, mit Ihrem Partner trainieren oder auch alleine. Sie sind der Boss und können in aller Ruhe an Ihrem Körper und Ihrer Kondition arbeiten ohne Blicke oder Kommentare von anderen.
  • Dresscode: Das trifft natürlich auch auf den Dresscode zu. In Ihrem Gartenhaus ziehen Sie genau das an, was für Sie am bequemsten ist. Ob Boxershorts oder Badehose: Vergessen Sie die Kleidungszwänge einfach! Wenn Sie Ihr Gartenhaus so aufstellen, dass kein Nachbar hineingucken kann oder die Fenster mit einer Jalousie verschließen, können Sie sogar im Adams- und Evakostüm trainieren. Freiheit beim Fitnesstraining, dein Name ist Gartenhaus!
  • Keine Sporttaschen mehr packen. Alles, was Sie brauchen, verwahren Sie in Ihrem privaten Fitness-Studio.
  • Keine öffentlichen Duschen. Manche mögen keine öffentlichen Duschen. Die Alternative zwischen nach dem Training im öffentlichen Studio zu duschen oder im Auto verschwitzt nach Hause zurückzufahren ist für manche eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.
    In Ihrem privaten Fitness-Studio im Gartenhaus können Sie eine Dusche installieren, wenn es Ihnen den Aufwand wert ist. Ansonsten gehen Sie einfach zurück durch Ihren Garten und duschen im Haus.

Welche Anforderungen sind wichtig für ein Gartenhaus, damit es als Fitness-Studio geeignet ist?

Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich davon ab, was Sie genau vorhaben, also welche Trainingsarten Sie durchführen möchten. Wir werden im letzten Kapitel einige platzsparende Möglichkeiten, vollwertiges Training zu machen, vorstellen.

Einige Punkte lassen sich aber auf alle Fälle nennen:

  • Auswahl des richtigen Modells: Da lassen sich verschiedene Aspekte nennen:
  • Größe: Man kann schon in etwa 10m² gut trainieren, wenn man auf die Aufstellung von raumfordernden Geräten verzichtet oder Klappgeräte benutzt. Mehr dazu im letzten Kapitel. Der Bereich von 10 bis 20m² Innenraum dürfte für die meisten Zwecke richtig sein. Wenn Sie es sich leisten können oder wenn Sie auch Freunde zum gemeinsamen Training einladen möchten, dann sind natürlich auch größere Gartenhäuser möglich.
  • Stabilität: Wandstärken von ab 40mm dürften es auch mal aushalten, wenn sie mal dagegen stolpern oder Ihnen ein Gewicht aus der Hand fällt. Da Holz ein natürlicher Isolator ist, haben dickere Wände auch immer gleich einen Vorteil für die Heizkosten.
  • Deckenhöhe: Berechnen Sie diese nach Ihrer Körpergröße. Wenn Sie Übungen machen, bei denen Sie die Arme über den Kopf erheben oder wenn Sie ein elektrisches Laufband benutzen möchten, sollten Sie auf eine ausreichende Deckenhöhe achten. Vielleicht wäre ein Gartenhaus mit einem Satteldach anzuraten, damit Sie die erhöhte Kopffreiheit in der Mitte notfalls nutzen können.
  • Boden: Insbesondere, wenn Sie mit schweren Gewichten arbeiten möchten, ist ein solider, stabiler Boden ein Muss. Ob Sie das Standardgartenhaus in Eigenregie mit massiven Bodendielen verstärken oder mit dem Hersteller eine Sonderanfertigung vereinbaren, die oft für wenig Geld möglich sind, ist Ihre Entscheidung.
    Eine Möglichkeit wäre auch, ein Gartenhaus ohne Boden zu bestellen und dafür ein solides Betonfundament als Boden zu gießen. Dieses wäre von unten gegen Feuchtigkeit zu schützen und von oben gegen Wärmeverlust. Eine nachgiebige Gummimatte auf der man einen angenehmen aber festen Stand hat, wäre vielleicht ein gutes Bodenmaterial. Übrigens könnte man diese Option gleich nutzen, um durch 2 oder 3 Reihen Bausteine unter den Außenwänden, auf die das Holzhaus dann gesetzt wird, die Kopffreiheit zu vergrößern.
    Wenn Sie keine schweren Gewichte benutzen, können Sie natürlich auch jedes Modell mit normalem Holzboden verwenden.
  • Lüftung: Achten Sie darauf, dass die Fenster zu öffnen sind. Das ist immer noch die beste Art der Lüftung. Auch Ventilatorsysteme, wie in Garagen lassen sich verwenden. Jedenfalls ist Lüftung ein wichtiges Thema beim Fitness-Training im Gartenhaus.
  • Isolierung: Sportliche Aktivitäten halten uns zwar warm und Sie werden für Ihre Workouts sicher eher niedrige Temperaturen bevorzugen aber im Winter können diese doch leicht die Grenze des noch Angenehmen unterschreiten. Sie sollten also eine Heizung vorsehen. Das könnte ein Holzofen sein oder ein elektrischer Heizkörper; jedenfalls macht eine Heizung nur Sinn, wenn Ihr Gartenhaus auch vernünftig isoliert ist. Glücklicherweise ist das gerade bei Holzhäusern, die das natürliche Isolationsmaterial Holz schon als Baustoff haben relativ einfach. Hier ist eine Anleitung zur Isolierung von Gartenhäusern, die wir für Sie erstellt haben.
  • Planen Sie die Elektrik sorgfältig. Verlängerungskabel sehen nicht nur schlecht aus, sondern sind im Fitness-Studio sogar gefährlich. Heizung, ein kleiner Kühlschrank, eventuell elektrisch betriebene Geräte sollten mit eigenen Steckdosen betrieben werden.
  • Falls Sie sich den Luxus leisten möchten, könnten Sie für das Training im Sommer auch eine Klimaanlage

Einige platzsparende Trainingsmethoden für das Fitness-Studio im Gartenhaus

Ob Gartenhaus oder Fitness-Raum im eigenen Haus: Platz ist immer ein wichtiges Thema. Deswegen sollten Sie platzfordernde Geräte möglichst vermeiden oder solche verwenden, die sich zusammenklappen lassen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Ein Crosstrainer, der für viele verschiedene Muskelgruppen verwendet werden kann, wäre auch eine Möglichkeit.
Als Alternative kann man mit dem sogenannten Bodyweight-Training auch alle Muskelgruppen ganz ohne Geräte trainieren. Dazu gibt es Anleitungen und Trainingspläne im Internet. Wozu Geräte oder Gewichte kaufen, wenn man das eigene Körpergewicht immer dabei hat? Für so ein Training braucht man lediglich eine etwa 2x2m große Matte.
Auch ein paar Hanteln nehmen nicht viel Platz weg und sind vielseitig einsetzbar.

Wählen Sie ein Gartenhaus mit Veranda, dann setzen Sie sich in den Trainingspausen gemütlich in einen Gartenstuhl, nippen an einem kühlen Drink und schauen den Vögeln im Garten zu.

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