Ein Gartenhaus mit Terrasse – Snobismus oder Lebenskunst?

Ein Gartenhaus mit Terrasse – Snobismus oder Lebenskunst?

Ein Gartenhaus wird meist für ganz bestimmte Zwecke angeschafft. Es soll etwa den Gartengeräten und der ganzen heimischen Gärtnerei ein Zuhause geben, es soll als dringend benötigter Lagerraum das Haus entlasten, es soll als Arbeitszimmer zweckmäßig, etwa als Büro eingerichtet werden oder es soll den Gartenpartys eine logistische Zentrale geben und nebenbei noch als Gästeraum fungieren. Was auch immer der Zweck ist, draußen sitzen bei einem Kräutertee und in den Garten gucken ist sicherlich in den meisten Fällen nicht der Grund, warum man sich ein Gartenhaus kauft. Warum sollte man also Extrageld ausgeben, um ein Gartenhaus mit Terrasse zu kaufen, wenn der eigentliche Zweck sich doch in dem Gartengebäude abspielt und nicht davor? Ist es Snobismus, ein Gartenhaus mit Terrasse zu kaufen, obwohl die Terrasse doch eigentlich mit dem Hauptzweck so gar nichts zu tun hat? Wie kann man so etwas rechtfertigen?

Es gibt nichts zu rechtfertigen: Schön ist, was gefällt

Sicher gibt es viele Argumente für ein Gartenhaus ohne Terrasse: eine Terrasse haben wir schon am Haus, was sollen wir für eine Terrasse am Gartenhaus extra Geld ausgeben, von der wir nichts haben? Ein Gartenhaus muss zweckmäßig sein. Mehr umschlossener, abschließbarer, sicherer Raum für´s gleiche Geld und darauf kommt´s an. Auf der Terrasse kann man weder Werkzeuge noch sonst was sicher lagern und wenn die Stürme blasen, wird eh alles darunter nass, selbst wenn die Terrasse überdacht ist. Das sind alles valide Argumente, und wenn Sie so denken, werden Sie in unserem Sortiment viele sowohl schöne, als auch gleichzeitig sehr zweckmäßige Gartenhäuser ohne Terrassen finden.

Vielleicht fällt Ihnen beim Durchgucken aber auch etwas auf: Die Gartenhäuser mit Terrasse sehen auch einfach gut aus. Ein einfacher Grund ist: Eine Terrasse wirkt einladend, sie lädt ein zur Pause, zur Geselligkeit, Platz zu nehmen und einen Moment zu entspannen.

Gartenhäuser mit Terrasse sind einfach entspannter

Hier finden die Verfechter der Lebenskunst Argumente: Entspannung, etwa nach kreativer Gartenarbeit ist doch ein Hauptzweck des Gartens! Warum sollte man diesen Hauptzweck nicht weiter betonen, vertiefen, ihm neue Möglichkeiten geben, indem man ein Gartenhaus mit Terrasse wählt, welches nicht nur seinen vorgesehenen Zweck erfüllt, sondern auch den Garten etwas gastlicher und einladender macht? Haben wir so viel Geld? Gegenfrage: Hatten wir genug Geld, ein Haus mit Garten zu kaufen, obwohl ein Haus oder eine Wohnung ohne Garten sicher billiger gewesen wäre? Warum die Extra-Ausgabe? Weil wir es lieben, im Garten zu sein, dort zu wirken und genauso lieben wir es, nach gelungener Arbeit einen Moment einfach zu entspannen, da zu sitzen, vielleicht mit einem frisch aufgebrühten Tee auf der Terrasse des Gartenhauses und unser Werk zu betrachten.

Zweckmäßigkeit im Garten heißt: Entspannung

Das ist tatsächlich wissenschaftlich bewiesen: Menschen, die gerne im Garten arbeiten sind gesünder, entspannter, soweit sogar, dass Gärtnerei in manchen Rehakliniken als Therapie eingesetzt wird. Ein Hauptzweck des Gartens ist also, sich dort einfach wohl zu fühlen, einen Kontakt zur Natur zu pflegen, nach den ganzen Stress des Alltags auf der Arbeit, im Verkehr einmal einfach bei einfachen, fast schon meditativen Tätigkeiten, wie „Unkrautjäten“ die Seele baumeln zu lassen.

Auch selbst wenn Sie schon eine – vielleicht sogar überdachte – Terrasse am Haus haben: Sie werden sich vielleicht wundern, wie sehr eine zusätzliche Terrasse im Garten den Blick in diesen bereichert und verändert. Unter der Terrasse ihres Gartenhauses sind sie eben nicht am Haus mit Blick in den Garten, sondern Sie sind im Garten mit viel intimeren Einblicken, mit einem Gartenhaus mit Terrasse haben Sie den Garten heimischer, bewohnbarer gemacht, haben ihn und seine Natur ein Stück weit für sich erobert.

Das Gartenleben hat einen geselligen Aspekt

Gute Gärtnerei ist gar nicht so einfach. Probieren Sie mal, bestimmte Arbeiten mit ebenfalls gartenbegeisterten Freunden gemeinsam zu machen: Die Voranzucht früher Gemüsesorten beispielsweise oder das Pikieren der Jungpflanzen in Töpfe oder den Bau eines Frühbeetes. Selbst als „alter Hase“ werden Sie beim gemeinsamen Gärtnern noch das eine oder andere lernen können, wenn Sie Freunde zum gemeinsamen Schaffen und gleichzeitigen Erfahrungsaustausch einladen. Natürlich darf auch eine Pause mit dem heißen Kräutertee im kalten Frühjahr nicht fehlen und die Hausfrau wird vielleicht froh sein, dass die Terrasse am Haus von den matschigen Gummistiefeln verschont bleibt, weil die fleißigen Gärtner die Terrasse am Gartenhaus nutzen.

Und wenn man das Gartenhaus mit Terrasse schon mal hat: Warum dann nicht auch mal ein abendliches Sommeressen mit Freunden dahin verlegen, ganz romantisch tief in den Garten?

Das Gartenhaus mit Terrasse: Ein Zusatznutzen, der sich lohnt

Gartenhäuser werden oft für ganz bestimmte Zwecke angeschafft, aber in der Praxis etabliert sich fast immer eine Mischnutzung: Zu praktisch ist so ein trockener, sicherer, abschließbarer Raum im Garten, als dass er nicht für viele Zwecke genutzt würde. Unser Tipp ist daher: Schlagen Sie auf den Raumbedarf, den Sie für Ihre Nutzung errechnet haben ruhig noch einmal 50% drauf und kaufen sich ein etwas größeres Gartenhaus. Nutzraum zu Quadratmeterpreisen, wie Sie ihn durch den Kauf eines Gartenhauses erwerben, finden Sie sonst nicht, also warum nicht gleich die Gelegenheit beim Schopfe packen?

Und wenn der Garten wirklich der Entspannung dienen soll, was er durch Studien nachgewiesener Maßen tut, dann tut eine überdachte Terrasse vor dem Gartenhaus genau das für Sie, was früher in den gutbürgerlichen Gärten ein Gartenpavillon tat: Abseits von aller strengen Zweckmäßigkeit öffnet ein Gartenhaus mit Terrasse Ihren Garten, macht ihn zum Wohnraum, lädt ein zum Verweilen, zum Kontrastprogramm in der Natur, das uns so gut tut, die Seele entknotet und uns beim Gesang der Vögel zu uns selbst finden lässt.

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