Ein Ferienhaus kaufen als Geldanlage – Eine gute Idee?

Ein Ferienhaus kaufen als Geldanlage – Eine gute Idee?

Die Urlaubsplanung wird dieses Jahr für die meisten etwas anders ablaufen müssen, als sie es bisher gewohnt waren. Die Coronavirus-Pandemie ist weltweit noch in verschiedenen Stadien unterwegs und die Politik in den üblichen Urlaubsländern hat ganz unterschiedlich individuell auf die Situation reagiert. In viele Länder kommt man nach wie vor gar nicht erst herein, andere verlangen Gesundheitszeugnisse, 14 tägige Quarantäne im Hotel nach der Einreise oder sonstige Schikanen, die einen normalen Urlaub im Ausland eher schwierig und in vielen Fällen unmöglich machen wird.

Die Lösung heißt dann natürlich: Zu Hause bleiben oder jedenfalls im Inland.

Ob sich daran in den nächsten Jahren viel ändern wird, ist ungewiss. In dieser Situation kann man die Idee, selbst ein Ferienhaus zu kaufen und sich damit von Mietpreisentwicklungen für Ferienwohnungen unabhängig zu machen, einmal neu überdenken.

Ferien zu Hause ist nicht immer der Hit

Sicher kann man mal den Urlaub zu Hause verbringen, aber wer es mal gemacht hat, wird wahrscheinlich gemerkt haben, dass es nicht ganz dasselbe ist, wie den Urlaub woanders zu verbringen. Der Alltag, die Arbeit, manchmal leider auch die Sorgen wohnen mit im selben Haus und man bekommt zwar vielleicht einmal Zeit, Dinge zu tun, die man schon lange aufgeschoben hatte, aber so richtig ausspannen geht besser woanders. Ein Tapetenwechsel bringt auch neue Perspektiven und man kommt vielleicht mit guten, neuen Ideen aus dem Urlaub zurück.

Wer sich einmal darauf einlässt, wird vielleicht bald merken, dass Deutschland ein schönes Land ist; abwechslungsreiche Landschaften mit üppiger Natur, ein Land, welches tatsächlich als Reiseziel international recht beliebt ist. Sogar die Deutschen selbst wissen das und in Umfragen rankt Deutschland als Urlaubsziel an 2. Stelle hinter Italien, aber noch vor Spanien und Griechenland.

Wenn Sie sich hier ein Ferienhaus kaufen, dann tun Sie das in einer international beliebten Reisedestination. Das sollte man vielleicht mit erwägen.

Ein Ferienhaus kaufen sich nur Reiche, oder?

Ein Ferienhaus kaufen sich aber nur die, die zu viel Geld haben, werden Sie vielleicht sagen, aber stimmt das auch?

„Ein Haus kaufen“ hört sich natürlich immer teuer an. Der berühmte Otto Normalverbraucher tut sowas maximal ein Mal im ganzen Leben, wenn überhaupt. Allerdings kostet so ein Haus dann auch mehrere hunderttausend Euro, während ein Ferienhaus, insbesondere eines aus Holz aus unserer bewährten Produktion weit kostengünstiger zu haben ist. In unserer Rubrik „Blockhäuser“ finden Sie eine Kollektion von geeigneten Ferienhäusern, von denen größere gerade einmal im Bereich um die 20 000.- Euro kosten. Das hört sich doch schon etwas anders an, oder? Besonders, wenn Sie die Option in Betracht ziehen, dass Sie ein Ferienhaus kaufen können, welches Sie dann nicht alleine benutzen, sondern das Sie während Ihrer Abwesenheit auch vermieten können.

Kleinere Bungalows sind schon für unter 10 000.- Euro zu haben. Es könnte sich also lohnen, einmal genauer nachzurechnen.

Wie rechnet sich ein Ferienhaus?

Nehmen wir einmal ein Beispiel: Wenn Sie sich ein Ferienhaus kaufen und dafür 15 000.- Euro bezahlen, dann müssen Sie für die Einrichtung und die gesamte Logistik die auch für ein vorübergehendes Bewohnen nötig ist, grob noch einmal dieselbe Summe rechnen. Sie sind dann also schon bei 30 000.- Euro für ein fertig eingerichtetes Ferienhaus.

Wie könnte sich diese Investition durch Eigenurlaube und Vermietung amortisieren? Wie viel Sie selbst durchschnittlich für einen Urlaub ausgeben, wissen Sie selbst. Ein Durchschnitt in Deutschland ist etwa € 1000.- für 12 Tage Urlaub im Jahr. Wenn das bei Ihnen auch so ist, dann würde sich Ihre Investition erst nach 30 Jahren amortisieren. Allerdings können Sie Ihr Ferienhaus vielleicht auch öfter nutzen, denn die Urlaube kosten ja fast nichts mehr, sobald Sie einmal Ihr eigenes Ferienhaus besitzen. Vielleicht nutzen Sie Ihr Ferienhaus ja sogar für Wochenenden oder verlängerte Wochenenden. Sie bekommen also nicht nur einen 12 tägigen Jahresurlaub, sondern gewinnen die Möglichkeit, öfter im Jahr zu stark reduzierten Kosten in Urlaub zu fahren.

Ein Ferienhaus kaufen und dann vermieten – ein Geschäftsmodell?

Ein Ferienhaus kaufen oder eines mieten? Das sind für Sie als Besitzer eines eigenen Ferienhauses bald zwei Seiten derselben Medaille, denn die ohnehin schon beliebten Urlaube in Deutschland werden durch die Corona Situation eher noch beliebter und damit auch teurer.

Wenn Sie einmal recherchieren, wie hoch die Miete in Ferienhäusern in Deutschland ist, dann werden Sie Preise finden die im Durchschnitt zwischen 30 und 100 Euro pro Nacht liegen. Natürlich spielt die Lage eine Rolle und die Ausstattung des Ferienhauses. Rechnen wir – nur für einen groben Überschlag – einmal mit bescheidenen 40.- Euro pro Nacht, dann amortisieren sich die €30 000.- in unserem Beispiel nach 750 Nächten Vermietung. Natürlich sind alle Werte, die wir hier zugrunde legen, eher willkürlich und einfach nur etwas pessimistisch gewählte Durchschnittswerte. Aber rechnen wir spaßeshalber mal mit einer eher geringen Auslastung von nur 15 Wochen pro Jahr, dann sind das 105 Nächte, das wären € 4200.- pro Jahr. Addieren Sie Ihre eigenen 1000 Euro, Ihre zusätzlichen Urlaube und ziehen etwas Erhaltungsaufwand und vielleicht auch Steuern oder Gebühren für die Internetplattform zur Vermietung ab, dann hätte sich Ihr Ferienhaus nach etwa sechs Jahren amortisiert und würde also dann ab Jahr sieben einen Gewinn abwerfen.

Ein Ferienhaus kaufen kann eine Absicherung für schlechtere Zeiten sein

Das oben durchgerechnete Beispiel lässt sich natürlich noch vielfältig variieren und optimieren. Die individuellen Voraussetzungen sind unterschiedlich. Es zeigt sich jedenfalls, dass es in Anbetracht der Situation und mit Aussicht auf eine eher vermehrte Nachfrage nach Urlaub im Inland durchaus Sinn machen könnte, sein Geld in den Kauf eines Ferienhauses zu investieren. Das gilt für kleinere und größere Ferienhäuser und preiswerte oder luxuriösere Ausstattungen gleichermaßen, da der Wert für die Eigennutzung sowie der Ertrag aus der Vermietung nach individuellen Ansprüchen und Investitionskosten angepasst werden kann.

Ein anderer Aspekt betrifft die Absicherung für die Zukunft: Ein zweites, kleineres Haus „in der Hinterhand“ also auch für alle Fälle als Ausweichmöglichkeit zum dauerhaften Bewohnen, schafft Sicherheit, auch gegen eventuelle Schicksalsschläge gut gerüstet zu sein. Wenn eine Eigennutzung nicht nötig ist: Umso besser, dann lassen sich vielleicht dauerhafte Mieteinnahmen erzielen.

Fazit: Für den Kauf und möglicherweise Vermietung eines eigenen Ferienhauses braucht man kein Millionär zu sein. Langfristig ist ein Ferienhaus kaufen sogar preiswerter als für jeden Urlaub eines zu mieten.

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