Die 6 besten Tipps zum Energiesparen im Blockbohlenhaus

Wenn Sie ein bewohnbares Gartenhaus haben, ein Blockbohlenhaus oder ein Holzhaus, welches Sie vielleicht als Ferienhaus, Wochenendhaus, Gartensauna, Werkstatt, Hobbyraum, Gästezimmer oder auch zur Vermietung nutzen, dann werden Sie wissen, dass die Energiekosten regelmäßig eine der größten Posten auf der Ausgabenseite darstellen.

Besonders im Winter, wo Sie nicht nur den Stromverbrauch der üblichen Haushaltsgeräte haben, sondern die Beleuchtung viel länger benötigt wird und vor allem geheizt wird, schwellen die Kosten zu Beträgen an, die es lohnenswert scheinen lassen, sie durch geeignete Maßnahmen dauerhaft zu senken. Wir möchten Ihnen einmal 6 Tipps geben, die Ihnen helfen werden, den Energieverbrauch in Ihrem Blockbohlenhaus oder bewohnbaren Gartenhaus zu vermindern.

Energie wird im Blockbohlenhaus als Strom und als Wärme verbraucht

Gerade nur zeitweise gebrauchte Blockbohlenhäuser werden oft elektrisch beheizt. Sowohl bei vermieteten Ferienwohnungen als auch bei Gästezimmern stellt eine elektrische Heizung die Besucher nicht vor schwierigere Probleme. Wenn auch ein offener Kamin immer gut zu so einem urigen Holzhaus passt.

Wärme ist auch ein Nebenprodukt aller elektrisch betriebenen Geräte von der Glühbirne bis zum  Staubsauger, die nicht primär der Heizung dienen.

1.Tipp: Die Heizkosten im Blockbohlenhaus lassen sich durch geeignete Heizgeräte senken

Die Energieeffizienz verschiedener Heizungssysteme ist ganz unterschiedlich. Strom schneidet normalerweise immer eher schlecht ab, weil schon seine Erzeugung oft mit einem Verlust von zwischen  40 und 70% verbunden ist. Dazu ist Strom auch noch die teuerste Option: Eine Kilowattstunde Strom kostet etwa das Dreifache einer Kilowattstunde, die Sie mit Gas erzeugen. Für Ölheizungen liegen die Kosten sogar noch niedriger.

Ein etwas besseres Verhältnis erreicht man durch Nachtspeicherheizungen, wo der nächtliche Überschussstrom genutzt wird.

Wenn Sie den Vorteil haben, dass Sie in Ihrem Blockbohlenhaus Holz aus dem eigenen Garten oder – mit Einverständnis des Försters – aus einem nahen Forst holen können, dann haben Sie mit einem Holzofen eine der ökologisch nachhaltigsten Lösungen, denn Holz gilt als nachwachsender Rohstoff. Holzöfen und auch Kaminöfen, die nicht nur einfach Wärme erzeugen, sondern mit den sichtbaren Flammen hinter ihren Sichtfenstern auch eine romantische Abend und Nachtbeleuchtung in Ihr Blockbohlenhaus holen, lassen sich auch zum Aufheizen von Wasser und damit für Zentralheizungen nutzen. Moderne Kaminöfen verbrennen das Holz und die ausströmenden Gase sehr vollständig und erreichen Wirkungsgrade von weit über 80%.

Ähnliches gilt auch für offene Kamine: Auch hier kann man durch sorgfältige Planung den Wirkungsgrad optimieren.

Eine weitere interessante Option, für die es auch schon für kleinere Holzhäuser oder bewohnbare Gartenhäuser geeignete Angebote gibt, sind Brennwertheizkessel die in Sonnenkollektoren vorgeheiztes Wasser erwärmen. Diese kann man für Warmwasser im Blockbohlenhaus, wie Duschen, Spülen, Waschmaschinen oder Warmwasserboiler verwenden oder auch für Zentralheizungen, die auch in kleineren Versionen bin hinunter zu nur einem einzigen Heizkörper angeboten werden.

Natürlich wollen wir auch Wärmepumpen nicht vergessen, die die Erdwärme nutzen, um das Blockbohlenhaus zu erwärmen. Solche Anlagen werden mehr und mehr gerade in neue Holzhäuser eingebaut und werden immer besser und günstiger.

2.Tipp: Das Energiesparen fängt schon bei der Planung an

Wenn Sie sich noch im Planungsstadium befinden und sich ein Blockhaus vielleicht als Ferienhaus kaufen möchten, dann könnten Sie schon im Vorfeld die geographischen Gegebenheiten für sich arbeiten lassen. Ein großes, modernes Blockbohlenhaus hat oft große Fensterflächen nach außen oder auf eine überdachte Veranda. Planen Sie die Lage Ihres Blockbohlenhauses so, dass im Winter die Sonne in die Fenster scheint und das Innere erwärmt. Im Sommer sollte die hochstehende Sonne dann vom Vordach abgeschirmt werden.

Alternative Konzepte arbeiten mit einer Steinmauer, die in eine Süd- oder Südwestwand eingebaut wird. Nach außen wird sie schwarz gestrichen und eine Glasscheibe wird davor installiert. Die Wand heizt sich in der Sonne auf und es dauert etwa sechs bis acht Stunden, bis die Wärme von der Außenseite nach innen gewandert ist. Danach kann die aufgewärmte Wand den ganzen Abend und die ganze Nacht lang Hitze abstrahlen und wärmt die Innenluft auch durch Konvektion, also durch direkte Aufwärmung, wie ein Heizkörper. Nachteil ist natürlich, dass durch die unisolierte Steinmauer auch Wärme entweicht, wenn die Sonne nicht drauf scheint.

Eine andere Sache, die Sie schon bei der Planung und der Auswahl berücksichtigen können ist, dass Sie sich ein Blockbohlenhaus mit einer möglichst dicken Wandstärke besorgen. Dazu mehr im nächsten Tipp.

3.Tipp: Isolierung ist das A und O für niedrige Heizkosten im Blockbohlenhaus

Eine energieeffiziente Heizung ist die eine Seite aber natürlich ist eine effektive Isolierung der wichtigste Faktor, der zum Beispiel bei der Errichtung von Niedrigenergiehäusern oder Nullenergiehäusern die größte Rolle spielt. Ist das Haus einmal auf Temperatur könnten Sie theoretisch die Heizung abschalten, wenn nicht dauernd Wärme nach draußen verloren ginge.

Bei einem Blockbohlenhaus oder auch einem bewohnbaren Gartenhaus im Blockbohlenbau haben sie den Vorteil, dass das Baumaterial selber ein hocheffizienter thermischer Isolator ist. Daher lohnt es sich, auch schon bei der Planung auf möglichst dicke Wandstärken zu achten. Den Mehrpreis bekommen Sie nicht nur durch erhöhte Stabilität und Lebensdauer zurück, sondern auch durch eine höhere Effizienz bei Ihrer Isolierung. Und das ist dann DER Faktor, der Ihnen für alle Zukunft Monat für Monat Heizkosten sparen wird.

Wir haben für Sie eine Anleitung zusammengestellt, wie sie mit einfachen Mitteln Ihr Blockbohlenhaus von innen isolieren können.

4.Tipp: Beleuchtung

Beleuchtung ist gerade zur Zeit der langen Nächte im Blockbohlenhaus ein Thema, wo die Energiekosten sowieso schon durch die Heizung so hoch sind. Wenn Ihnen der Feuerschein Ihres offenen Kamins oder Kaminofens nicht reicht, dann sparen Sie Strom, indem Sie alle Lampen älterer Bauart gegen LED-Lampen austauschen.

Das empfiehlt sich schon alleine deswegen, weil sich herausgestellt hat, dass die spiralförmigen Energiesparbirnen Quecksilber ausdampfen. Achten Sie darauf, dass sie Ihnen beim Wechseln nicht kaputtgehen!

Gerade abends und Nachts kommt man etwa vor dem Laptop auch oft mit etwas weniger Licht aus. Mit 4 bis 6 Watt kann man einen Raum genug beleuchten, um sich gut darin zurecht zu finden. Machen Sie sich zur Angewohnheit, Lichter in Räumen, die sie verlassen auszuschalten, außer natürlich, Sie wissen schon, dass Sie gleich wieder zurückkommen werden. Warmes Licht mit viel Gelb und Rot Anteilen bereitet den Körper auf einen erholsamen Schlaf vor, während blaues Licht, Tageshelligkeit signalisiert und eher aufweckt.

5.Tipp: Sparsame Haushaltsgeräte

Die größten Energiefresser im bewohnten Blockbohlenhaus sind Duschen, Warmwasserdurchlauferhitzer, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Klimaanlagen und elektrische Heizsysteme. Bei diesen Geräten lohnt es sich also auch besonders, schon bei der Anschaffung  auf zertifizierte Energieeffizienz zu achten. Aber selbst optisch kleine Geräte können Energiefresser sein, wie etwa Kaffeemaschinen, Toaster, Lockenwickler, Staubsauger oder Föhne. Diese verbrauchen durchschnittlich mehr Energie als der große Kühlschrank.

6. Tipp: Lüftung und Zugluft

Wenn es in Ihrem Blockbohlenhaus zu Zugluft etwa an Fenster- oder Türrahmen kommt, dann dichten Sie die Stellen mit Schaumstoffklebeband ab. Ein Blockbohlenhaus aus unserer Produktion oder auch eines unserer großen, bewohnbaren Gartenhäuser in Blockbohlenbauweise hat mit Doppelnut und Feder ausgestattete Wandbohlen. Die ofengetrockneten Bauteile werden mit 18% Restfeuchtigkeit ausgeliefert, was trockener ist, als  die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit. Diese Wandverbindungen sorgen für eine absolute Luftdichtigkeit der Wände ohne die natürliche Atmungsaktivität des Holzes zu beeinträchtigen. Durch die sorgfältige Vortrocknung wird es auch kaum zu größeren Setzungsbewegungen kommen.

Zur Lüftung empfehlen wir während der kalten Jahreszeiten Stoßlüftungen statt Dauerlüftungen, etwa mit einem Fenster auf Kipp. Das geht im Sommer gut. Im Winter machen Sie vielleicht einmal alle paar Tage die Türe und Fenster für wenige Minuten weit auf, damit die verbrauchte Luft möglichst vollständig erneuert wird. Während dieser kurzen Zeit werden die Möbel und Innenwände kaum merklich abkühlen und sie brauchen dann nur die frische Luft, die Sie reingelassen haben, wieder zu erwärmen.

Für Fragen oder Anregungen, kontaktieren Sie uns oder rufen Sie  Dean unter der Nummer 0 89 3803 5582 an.

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