Welche Gartenwerkzeuge gehören in den Geräteschuppen des Gärtners?

Welche Gartenwerkzeuge gehören in den Geräteschuppen des Gärtners?

Geräteschuppen, Gerätehaus, Gartenhütte oder Gartenschrank: Die Zahl der Gärtner, die ihre Gartenwerkzeuge lieber an einem verschließbaren, trockenen und sicheren Ort direkt im Garten verwahren als sie immer aus dem Keller oder der Garage zu holen, wächst ständig. Ein Gartenhaus, ein Geräteschuppen bietet Platz nicht nur für Werkzeuge, sondern auch für Materialien, Behältnisse, Geräte und Werkzeuge und in vielen Fällen auch noch für Gartenmöbel, Frühanzuchten von Pflanzen, Überwinterung von Kübelpflanzen, Spielzeuge, Fahrräder und alles mögliche andere. Kurze Wege sind Trumpf, sachgerechte Aufbewahrung verlängert die Lebensdauer der teuren Qualitätswerkzeuge und ermöglicht konzentriertes Arbeiten im Garten.

Im folgenden Artikel möchten wir einmal einige Werkzeuge und ihre Verwendung erwähnen, die nach unserer Auffassung die Arbeit des Gärtners erleichtern und Ihnen damit eine Anregung geben, welchen Werkzeugen Sie selber einen Platz in Ihrem Geräteschuppen einräumen möchten.

Nützliche Gartenwerkzeuge für Ihren Geräteschuppen

Steht Ihr Geräteschuppen auf schwerem, lehmigen Boden, der vielleicht noch mit größeren Steinen durchsetzt ist? Oder auf leichtem, humosen, schwarzen Sandboden? Graben Sie noch um oder mulchen sie schon? Pflanzen Sie viele Obstbäume und Sträucher neu oder um? Pflegen Sie einen naturnahen Garten mit Mischanbau oder einen mit Monokulturen auf großen Beeten? Haben Sie Hochbeete oder arbeiten Sie ebenerdig? Alle diese Fragen spielen eine Rolle bei der Auswahl Ihrer Werkzeuge. Wenn Sie zum Beispiel Ihren  Weg vom Haus zum Geräteschuppen mit Natursteinen gepflastert haben und die Fugen gerne unkrautfrei haben oder vielleicht auf dem Weg vor dem Haus regelmäßig Bewuchs aus dem Fugen kratzen, dann haben Sie vielleicht eine spitze Hacke mit langem Stiel oder eine kurzstielige mit Knieschonern im Geräteschuppen, während diejenigen, die einfach über die bewachsenen Fugen drüber mähen, solches Werkzeug nicht brauchen.

Auch Auflistungen etwa der „10 wichtigsten Gartenwerkzeuge im Gerätehaus“ sind aus ähnlichen Gründen nicht sinnvoll und auch weil in den meisten Gartenhäusern und Geräteschuppen viel mehr als nur zehn Gartenwerkzeuge sind, die alle für verschiedene Arbeiten wichtig sind.

Statt Ihnen also Gartenwerkzeuge vorzustellen, die Sie sowieso schon kennen, konzentrieren wir uns lieber auf neue Werkzeuge oder versuchen Sie mit alternativen Bearbeitungsmethoden zu inspirieren.

Für schichterhaltende Bodenbearbeitung löst die Grabegabel im Geräteschuppen den Spaten ab

Nach wie vor gehört ein Spaten natürlich in jeden Geräteschuppen aber er wird zum Graben verwendet, etwa beim Umpflanzen oder beim Bodenaushub. Umgraben wird immer unbeliebter seit sich herumspricht, dass in einem naturnahen Garten die Bodenorganismen, wie etwa die Regenwürmer diese Arbeit umsonst erledigen.

Wenn Sie im Wald einmal den Boden untersuchen, dann werden Sie merken, dass er recht locker ist. Unter der Laubschicht findet sich eine schwarze Schicht mit halb verrottetem Laubkompost und darunter dunkler Humus. Alle diese Schichten sind belebt von Milliarden von Bodenorganismen, die alle fressen, ausscheiden und atmen und das nennt der naturnahe Biogärtner seine „Kuh im Boden“. Konsequenterweise wird bei der sogenannten „bioveganen Gärtnerei“ dann auch gleich nicht nur auf die Zugabe von chemischen Düngern, sondern auch auf Mist von großen Tieren verzichtet.

Im Garten um den Geräteschuppen übersetzt sich das in Mulchen. Der Boden wird als lebendiges Wesen betrachtet, Mulchen ist Flächenkompostierung, die ihn füttert und den Organismen Schutz vor der Witterung bietet. Ganz nebenbei wird das Aufkeimen von Beikräutern behindert und der Boden vor Austrocknung bewahrt.
Die Grabegabel holt der naturnahe Gärtner dann mit der Zeit immer seltener zur Bodenauflockerung aus dem Geräteschuppen, weil der Boden mit den Jahren immer humoser und lockerer wird. Eine Voraussetzung ist natürlich, dass er nicht begangen wird.

Wenn eine tiefe Bodenauflockerung vielleicht in den ersten Jahren oder nach Verdichtung nötig wird, dann wird die Grabegabel nur tief eingestochen und der Boden wird dann etwas hochgehebelt, ohne die Schichtung zu verändern. In Reihen arbeitet man sich so nach hinten, so dass der verdichtete Boden immer in Richtung des bereits gelockerten Bodens geschoben und leicht angehoben wird. Unkräuter lassen sich nach einer solchen Bearbeitung auch oft schon mit Wurzeln entfernen. Wenn die Schollen noch zu grob sind, kann man mit einer Dreizahnhacke nacharbeiten.

Wenn Sie noch keine Grabegabel im Geräteschuppen haben, dann achten Sie bei einer Neuanschaffung auf sehr gute Qualität, denn diese Hebeltätigkeiten fordern die Stabilität der Gabel. Ein massives Modell aus Edelstahl wäre anzuraten mit einem hohen Metallschaft, der den Holzstiel da schützt, wo er am meisten belastet wird.

Die japanische Hand-Gartenschaufel Hori-hori wird künftig in immer mehr Geräteschuppen zu finden sein

Wenn Sie die Gärtnerschürze im Geräteschuppen aufbewahren, dann werden Sie Ihr japanisches Grabmesser vielleicht auch dort verwahren. Es wird mit richtigen Scheiden angeboten, die wie ein Bowiemesser, dann am Gürtel befestigt werden können, so dass man es immer dabei hat. Und tatsächlich hat es sich jetzt schon im englischsprachen Bereich als ein solches Lieblingswerkzeug von Profigärtnern herausgestellt, welches diese zu jeder Zeit dabei haben.

Vielleicht hängen Sie dann Ihr Hori-hori, was auf japanisch „Grab,grab“ heißen soll, dann nach der Gartenarbeit noch in der Scheide am Gürtel hängend mit diesem an einen Nagel an der Wand im Geräteschuppen, wo Sie auch die Gärtnerschürze und den Hut hinhängen und fühlen sich dann wie ein Cowboy, der zum Feierabend nach Hause kommt.
Das Hauptmerkmal des Hori-hori ist nicht, dass es tatsächlich beidseitig messerscharf ist, oft auf einer Seite sogar leicht gezähnt, dass Sie sogar kleinere Zweige damit absägen können, sondern seine Stabilität: Eine massive Edelstahlklinge, leicht konvex, wie eine klassische Gärtnerschaufel, spitz, breit zieht sich der Stahl bis durch den Griff, der meist aus seitlich auf das Metall aufgesetzten Schäften aus Hartholz besteht.

Konventionelle Gärtnerschaufeln konnte man durch ihre spitze Form auch schon immer leicht in den Boden stechen, aber wenn es dann dazu kam, dass man einmal ein Unkraut mit Wurzel etwa am Weg zum Geräteschuppen mit der Wurzel heraus hebeln wollte, dann erfuhr man oft, dass die Freude am Schnäppchen beim Gartengerät auch eine Kehrseite hat. Ein Hori-hori bekommen Sie nicht durchgebrochen, selbst wenn Sie es extra versuchen. Diesmal machen die Japaner uns                                       einmal vor, was Qualität bedeutet und natürlich auch, dass Qualität nicht billig ist.

Qualitätswerkzeuge im Geräteschuppen

Qualität ist dann auch das wichtigste Kriterium für Werkzeuge im Geräteschuppen und wenn wir von den Geräteschuppen selber reden, dann ist Qualität aus nordischer Fichte von einem großen Hersteller mit langer Tradition, großem technischem Knowhow und mit 5-Jahresgarantie ausgeliefert sicher auch nicht verkehrt für Sie. Qualitätswerkzeuge erleichtern das Gärtnern und machen es zu einer erfreulichen, ja sogar gesundheitsfördernden Sache allein durch das Gärtnern selber, ganz ohne die Gesundheit Ihrer biologisch erzeugten Gartenköstlichkeiten in Betracht zu ziehen. Stress und Ärger entstehen, wenn etwas kaputt geht, meist ja auch noch gerade dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Bestücken Sie Ihren Geräteschuppen, Ihr Gartenhaus aus unserem Hause mit Qualitätswerkzeugen und genießen Sie das Gärtnern!

Für Fragen oder Anregungen, kontaktieren Sie uns oder rufen Sie Dean unter der Nummer 0 89 3803 5582 an.

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