Naturnahe Hecken an der Gartenhütte

Naturnahe Hecken an der Gartenhütte

Denken Sie an den Garten um Ihre Gartenhütte: Was lieben Sie daran besonders? Sind es die Gerüche, die jahreszeitlich wechseln, der Geruch fruchtbarer Erde, der Blumen oder des Herbstlaubes? Ist es die Natur, die Sie dort am Werk sehen, die Vögel, Eichhörnchen, Frösche oder Eidechsen? Wie Wildpflanzen plötzlich an Stellen wachsen und groß werden, wo Sie sie nie vermutet hätten? Wie die Sonne im Sommer durch die Blätter der Bäume hindurch ein bewegtes Muster aus hellen Flecken auf das Gras zaubert?

Wenn Sie zu denen gehören, die im Garten Natur suchen, dann wäre eine naturnahe Hecke im Garten genau das richtige für Sie, um die Zahl der Tier- und Pflanzenarten zu vervielfachen und das Naturerlebnis im Garten noch zu steigern und im Dezember wäre noch Zeit, während frostfreier Phasen die entsprechenden einheimischen Gehölze, die durch Blätter, Blüten und Früchte die heimische Tierwelt von den Schmetterlingen über Bienen, Schlupfwespen, Vögel bis zu Kleinsäuger optimal unterstützen und zu Ihnen in den Garten locken.

Lebendige Natur macht Ihre Gartenhütte schöner

Eine Gartenhütte vor dem Hintergrund der lebhaften Natur einer naturnahen Hecke wirkt noch schöner. Der Kontrast zwischen der wilden, ungezähmten Natur und dem in strengen Formen bearbeiteten Holz bildet einen interessanten Kontrast. Natürlich können Sie sich auch gut in der Gartenhütte verstecken und von dort die Natur beobachten. Fotos machen oder mit einem Fernglas ganz genau hinschauen. Selbst bei größeren, modernen Gartenhütten mit großen Fensterflächen werden Sie für die Tiere versteckt sein, wenn Sie sich nicht viel bewegen.

Eine naturnahe Hecke aus heimischen Wildpflanzen leuchtet das ganze Jahr über in verschiedenen Farben: Erst sind es die Blüten, dann im Herbst und Winter sind es die bunten Früchte, die die Vogelwelt so erfreuen, aber auch von Kleinsäugern, von Mäusen über Eichhörnchen bis hin zu Füchsen oder Waschbären gerne gegessen werden.

Auch wintergrüne Pflanzen sind in einer solchen Hecke willkommen: Der heimische Wacholder beispielsweise bleibt grün und seine Beeren dienen bis zu 60 verschiedenen Vogelarten als Nahrung.

Wildpflanzenhecken sind pflegeleicht

Für die Pflege einer naturnahen Hecke können Sie Spaten und Rasenmäher in der Gartenhütte stehen lassen. Für die Wildpflanzenhecke brauchen Sie den Spaten nur einmal, nämlich zum Einpflanzen. Vor der Hecke macht ein Streifen Wildblumenwiese das Naturidyll und auch den Lebensraum für Ihre vielen, neuen Gäste perfekt.

Bei der Auswahl heimischer Pflanzen achten Sie auf den Bedarf an Licht, die Bodenbeschaffenheit, Bodenfeuchte und auf die Wuchshöhe der entsprechenden Pflanzen, damit Sie jeder Pflanze auch genügend Platz geben. Wenn die Standorte passen, wird Ihnen die Wildpflanzenhecke hinter der Gartenhütte kaum Arbeit machen. Wenn Sie in der Nähe irgendwo noch ein Stückchen unberührte Natur finden, dann sehen Sie sich mal an, was dort wächst. Ilex beispielsweise wächst wild nur in winterwärmeren Zonen, dort aber dann auch im lichten Schatten. Er ist nicht nur wintergrün, sondern für solche Hecken haben Dornen auch gleich mehrere Vorteile: Sie helfen freibrütenden Vögeln, dort zwischen den Dornen geschützt Nester zu bauen und sie hindern Eindringlinge daran, durch die Hecke zu dringen.

Die naturnahe Hecke kann Ihre Gartenhütte auch vor unbefugtem Zutritt schützen

Ihre Gartenhütte sieht vor dem Hintergrund einer schönen, dichten, abwechslungsreichen und belebten einheimischen Wildgehölzhecke nicht nur gut aus, sondern ist auf dieser Seite auch vor unbefugtem Zutritt geschützt. Viele Wildformen einheimischer Fruchtbäume, die ja meist aus der Familie der – auch mit Dornen bewehrten – Rosengewächse stammen, haben Stacheln. Wilde Äpfel, wilde Pflaumen, wilde Quitten und viele andere sind Beispiele dafür. Wilde Rosen, seien es Kletterrosen oder Buschrosen, Hundsrosen, Feldrosen, Essigrosen, Rotblättrige Rosen, Apfelrosen oder Zimtrosen machen sich gut in der wilden Hecke, Weißdorn, Kreuzdorn, Himbeeren oder Brombeeren: Alles, was Dornen hat, ist in der Naturhecke hinter der Gartenhütte aus den oben genannten Gründen willkommen.

Sparen Sie sich doch einfach die oft anfallenden Pflegemaßnahmen für den Zaun und ersetzen Sie diesen einfach durch einen natürlichen Zaun, der keine Wartung braucht, keine Kosten verursacht, sondern nur Nutzen und nie ausgewechselt werden muss!

Eine naturnahe Hecke an der Gartenhütte ist aktiver Naturschutz

Viele Igel beispielsweise haben es in unserer heutigen voll genutzten Kulturlandschaft schwer. Für sie sollte man etwa 10x10cm große Durchschlüpfe in Zäune schneiden, damit sie Gärten als zusammenhängendes Revier nutzen können, welches dann auch groß genug für sie ist. Dichte wilde, dornige Hecken halten Menschen ab, geben aber Igeln und anderen Säugetieren die Möglichkeit im Dunkel unter dem Blattwerk zwischen den Stämmen der Bäume und Sträucher nicht nur die Hecke und damit die Grundstücksgrenzen zu passieren, sondern sie bieten auch direkten Lebensraum, beispielsweise zur Überwinterung für den Igel unter Reisig und Laub, welches sich unter der Hecke angesammelt hat. Beobachten Sie Igel, Iltisse, Marder, Siebenschläfer, Blindschleichen, Eidechsen und viele andere Arten, die man nicht jeden Tag sieht, an Ihrer Gartenhütte oder aus dieser heraus! Die Zahl der Schmetterlings- und Vogelarten in Ihrem Garten kann sich verdoppeln und verdreifachen.

Pflanzen Sie einheimische Gewächse an Ihrer Gartenhütte!

Wichtig für so einen Erfolg ist aber, dass Sie nach und nach exotische Gehölze und Stauden durch einheimische ersetzen. Sicher werden die Blüten des Schmetterlingsflieders von vielen Schmetterlingen beflogen. Allerdings sind seine Blätter als Raupenfutter, also für die Vermehrung der Schmetterlinge völlig wertlos. Sicher werden auch die Beeren des exotischen Scharlachdorns von Vögeln gefressen. Das sind aber nur zwei Arten, während die Beeren des heimischen Weißdorns von 32 verschiedenen Vogelarten gefressen werden.

Der Ersatz exotischer Pflanzen, nicht nur in Hecken, sondern auch als Einzelpflanzen ist aktiver Naturschutz, der gerade heute wichtiger ist, als vielleicht jemals vorher.

Nebenbei: Viele einheimische Pflanzen liefern nicht nur für die Tiere, sondern auch für den Menschen verwertbare Früchte: Neben den bereits genannten wären da etwa noch der Schwarze Holunder zu nennen, die Schlehe oder die Felsenbirne.

Planen Sie genug Platz für die naturnahe Hecke!

Wenn Ihr Platz im Garten eingeschränkt ist, können Sie natürlich auch eine Hecke aus einheimischen Wildgehölzen schneiden. Normalerweise können Sie aber die Heckenschere in der Gartenhütte hängen lassen, weil eine solche wilde Hecke kaum Arbeit braucht. Wie viel Platz Sie der Hecke in der Breite geben möchten, hängt von Ihnen und den verwendeten Gehölzen ab. Einen Meter sollten Sie als Breite aber mindestens planen. Zwei oder sogar drei Meter für eine Hecke, die dann auch mit Bäumen im Zentrum in die Höhe wächst wären aber angemessener. Planen Sie noch einen ein bis zwei Meter breiten Blühstreifen davor ein, der nicht oder nur ein- oder zweimal pro Jahr gemäht wird, und ihre Gartenhütte steht plötzlich vor einer ganz anderen, bunten, lebendigen und natürlichen Kulisse. Dass Sie sich für die gesamte Fläche, die von der Hecke und dem Blühstreifen eingenommen wird, dann das Rasenmähen, Unkrautrupfen, Laub kehren und sonstige Pflegemaßnahmen sparen können, muss wohl nicht mehr extra erwähnt werden. Erfreuen Sie sich einfach an der reichen Artenvielfalt der Natur an der Gartenhütte und wenn Sie möchten, ernten Sie im Herbst mal etwas.

Geeignete Arten

Neben den vielen bereits oben erwähnten Arten eignen sich noch der Gewöhnliche Liguster, der Besenginster, die Haselnuss, der Seidelbast, die Vogelbeere, der Schneeball, die Kornelkirsche, die Heckenkirsche, die Berberitze, das Pfaffenhütchen, die Felsenmispel, der Feldahorn, der Faulbaum, die Traubenkirsche, der Rote Hartriegel und viele andere. Versuchen Sie herauszukriegen, welche Arten davon in Ihrer Gegend wild wachsen. Es gibt eine gute Chance, dass genau diese Arten dann auch von alleine, pflegefrei an Ihrer Gartenhütte wachsen werden.

Pflanzabstände von 30cm bis zu einem Meter sind je nach Art zu empfehlen. Wenn Sie die Blütezeiten kennen, können Sie sogar einen Farbverlauf für Ihre Naturhecke für den Jahresverlauf „komponieren“.

Bei Fragen oder Anregungen, kontaktieren Sie uns oder rufen Sie Dean unter der Nummer 089 3803 5582 an.

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