Holzgaragen – Vielfältige Nutzungen sind möglich

Holzgaragen

Holzgaragen werden aus den verschiedensten Gründen immer beliebter und meist haben diese etwas mit Autos zu tun. So verlangt das moderne Leben anscheinend, dass in einer Familie beide Partner arbeiten und der Beruf verlangt Mobilität. Das moderne Leben überhaupt ist für viele kaum ohne ein Auto denkbar. Ausnahmen sind vielleicht Menschen, die  sich in kleinen Städten oder in Innenstädten, wo die Mieten ja auch eher teurer werden, eine Wohnung leisten können, ganz auf ein Auto verzichten und alle Wege mit dem Fahrrad erledigen können.

In der Mehrzahl der Familien gibt es zwei Autobesitzer und sobald ein Kind 18 wird, kommt dann schon bald das dritte Auto dazu. Die Bereitstellung von überdachtem Parkraum scheint sich aber sowohl bei Mietwohnungen als auch bei Eigentumswohnungen immer noch an dem Familienmodell mit nur einem Auto zu orientieren. Kein Wunder, das Fertiggaragen und Carports Konjunktur haben.

Die Vorteile von Holzgaragen für Autos und Autobesitzer haben wir schon öfter erwähnt. Vor allem das ausgeglichene und trockene Mikroklima, welches die gefürchtete Kondensationsfeuchtigkeit zu einer absoluten Seltenheit macht, aber auch die gefällige Optik, der günstige Preis, Stabilität, Lebensdauer und der schnelle Aufbau notfalls sogar tief im Garten ohne schwerlastgeeigneten Anfahrtsweg sind Argumente, die immer mehr Autobesitzer überzeugen, die eine solche Investition sinnvoller finden als das Geld für Autowäschen und Rostbekämpfung auszugeben.

Holzgaragen können auch andere Nutzungen bedienen

Bei dem vorhandenen Mangel kommt es zwar eher selten vor, dass eine Holzgarage kein Auto für sich findet aber es gibt solche Fälle und es gibt auch Fälle, wo Holzgaragen von Anfang an für andere Nutzungen vorgesehen sind. Gartenhäuser werden meist mit Holzboden gekauft, obwohl manche Modelle auch ohne diesen angeboten werden aber Holzgaragen werden eigentlich immer ohne Boden verkauft. Der Kunde schafft selber einen festen, trockenen und befahrbaren Untergrund, auf den er seine Holzgarage stellt.

Bei Nutzungsarten, die ohne Holzboden funktionieren, wie etwa Werkstätten oder Hobbyräume, wo mit gröberem Material gearbeitet wird, wo vielleicht auch geschweißt wird oder auch in Fitnessräumen, wo mit schweren Gewichten trainiert wird, wird man einen Betonboden – etwa ein Flächenfundament – einem Holzboden vorziehen.  Gerade für solche Nutzungsarten bieten sich Holzgaragen wegen ihrer großen Türen an. Durch sie erst lassen sich größere Maschinen, Geräte, Material oder sperrige Endprodukte des Schaffens einfach und problemlos in den Raum hinein und wieder hinaus befördern.

In anderen Fällen kommen handwerklich begabte Nutzer auf die Idee, dass sie die Preisdifferenz zwischen einem Gartenhaus mit Boden und ohne Boden mitnehmen und sich dafür einen eigenen Boden einlegen. Wenn der Grund trocken und eben ist, dann ist etwas Isolierungsmaterial schnell ausgelegt, ein Estrich schnell gegossen oder in Plattenform ausgelegt und alle Optionen von Fliesen über Natursteinplatten bis Marmor, von Laminat bis hin zu Parkett und Holzdielen oder Gummimatten für den Fitnessraum sind offen und können dann sogar direkt noch mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden.

Ziehen Sie die große Doppeltüre und das Platzangebot mit in Betracht, kommen Sie schnell darauf, dass eine Holzgarage vielleicht die bessere und preisgünstigere Alternative zu einem Gartenhaus als Hobbyraum, Atelier, Gartenlounge, Fitnessraum oder sogar Gästezimmer sein könnte und diese Erwägungen gelten natürlich ganz genau so für Umbauten von alten Holzgaragen, die nicht mehr als Unterstellplatz für ein Auto benötigt werden.

Die Flexibilität bei der Nutzungsart ist bei Holzgaragen am größten

Fertiggaragen werden ja nicht nur als Holzgaragen sondern auch in Fertigbeton und Stahl angeboten. Alle diese Versionen haben den Vorteil, dass sie schnell bestellt, geliefert und aufgebaut sind. Ein kluger Käufer wird sich aber für die Version entscheiden, bei der ein späterer Wechsel der Nutzungsart nicht ausgeschlossen ist.

Sowohl das Bewohnen als auch die dauerhafte Lagerung von Sachen, die nicht feucht werden sollten ist aber weder in Stahl noch in Fertigbeton dauerhaft möglich, weil diese Temperaturschwankungen nicht ausgleichen und auch nicht atmungsaktiv sind, wie Holz.

Mikroklima und schnelles Umschlagen von Luftfeuchtigkeit – etwa durch Atmung – in Kondensationsnässe machen diese Art von Gebäuden für manche Nutzungsarten weniger geeignet, während Holz ja auch in vielen Ländern etwa im kühlen Norden oder in den heißen Tropen traditionell aus guten Gründen ja für die Errichtung von Wohngebäuden genutzt wird.

Auch in Deutschland werden Holzhäuser ob nun im Fertigbau, als Blockhäuser oder Blockbohlenhäuser nicht nur als Ferienhäuschen, sondern auch als Erstwohnsitze immer beliebter, unter anderem, weil sich die schnelle, einfache Errichtung ohne Verputz, ohne Tapeten, ohne monatelanges Trocknungsheizen und vor allem das überragende Wohnklima mit angenehmen Gerüchen und reiner, gleichmäßig temperierter Luft und ausgeglichener Luftfeuchtigkeit herumgesprochen hat und sogar von Allergikern und Asthmatikern gezielt zur Linderung ihrer Symptome gesucht wird.

Wer also seine alte Holzgarage in ein Gästezimmer umbaut oder sich für eine neue als Fitnessraum entscheidet, der wird ein Gebäude erwerben, in dem man sich gerne aufhält und in dem man sich wohlfühlt.

Schreibe einen Kommentar