Gartenhaus mit Terrasse – ein Traum zum Relaxen und Wohlfühlen

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Gartenhäuser bieten viele Vorteile und erweitern die Möglichkeiten der Lebensgestaltung. Ein Gartenhaus mit Terrasse aber sei allen Gartenliebhabern und Sonnenanbetern empfohlen, die gerne mal nach der Arbeit oder auch nach der Arbeit im Garten einfach mal auf einem gemütlichen Liegestuhle entspannen möchten, sich am Anblick des Gartens erfreuen oder mit Freunden und Familie ein Essen oder einen Snack im Freien an der frischen Luft genießen möchten.

So ein Aufenthalt auf der Terrasse nach der Arbeit ist wie ein Kurzurlaub: Der Kontakt zur Natur, die frische Luft, die Sonne, das Zwitschern der Vögel bauen Stress ab, unterstützen die Heilung und vermitteln einen echten Bodenkontakt in unserer mehr und mehr virtuellen Welt.

Obschon es viele Möglichkeiten gibt, Terrassen zu bauen, etwa aus Platten, Fliesen oder gar Marmorbruch möchten wir hier im Folgenden besonders auf die Möglichkeit eingehen, eine Holzterrasse zu bauen.

Wie kommen Sie zu Ihrer Terrasse am Gartenhaus?

Ein Gartenhaus zu wählen, welches schon vom Hersteller mit Terrasse geliefert wird, ist natürlich die einfachste Variante, an eine Terrasse am Gartenhaus zu kommen.

Wenn Ihnen die Größe dieser Terrasse nicht reicht oder wenn Ihr Gartenhaus noch gar keine Terrasse hat, dann können Sie aber auch selbst eine Terrasse oder eine Terrassenerweiterung planen und errichten.

Es gelten dabei dieselben Prinzipien wie beim Bau des Gartenhauses selber: Material und Schutz vor Dauerfeuchte, beziehungsweise effektiver Holzschutz stehen an oberster Stelle der Prioritäten.

Traditionell wetterfeste Hölzer sind beispielsweise Lärche oder Douglasie. Harthölzer, wie Eiche oder Buche sind auch geeignet, sollten aber eine gute regelmäßige Pflege bekommen. Dasselbe gilt für nordische Nadelhölzer. Heimische weiche Hölzer, wie Tanne, Kiefer oder Fichte sind eher nicht geeignet, weil die Terrasse doch sehr stark dem Wetter ausgesetzt ist und zusätzlich einer mechanischen Belastung durch den Betritt. Da sind die langsam wachsenden, härteren und dauerhafteren nordischen Verwandten unserer heimischen Nadelbäume doch besser geeignet. 

Wie das Gartenhaus selber braucht auch die Terrasse ein gutes Fundament

Die Terrasse liegt, wie das Gartenhaus auch, am besten auf einem etwas erhobenen Fundament. Planen Sie ein Gefälle von ca.2% schon für das Fundament ein und installieren Sie dieses Gefälle auch auf der Terrasse selber, damit Regenwasser von ihr und auch unter ihr über das Fundament abläuft. Das Fundament sollte auch dem Zweck dienen, dass unter der Terrasse ein gut belüfteter Raum entsteht, damit das Holz vor Feuchtigkeit von unten geschützt wird, beziehungsweise, damit diese schnell durch Lüftung entfernt wird. Dasselbe Konstruktionsprinzip gilt hier, wie beim Gartenhaus für den Boden.

Der Schutz vor Wasser von unten wird unterstützt durch eine Isolierung der Tragekonstruktion an den Auflagepunkten zum Fundament und eine Behandlung dieses Holzes am besten schon vor dem Aufbau der Terrasse. Vielleicht können Sie für die Unterkonstruktion ja auch eine besonders haltbare Holzart oder kesseldruckimprägnierte Hölzer wählen. Denken Sie daran, dass Sie nach dem Aufbau normalerweise keine weiteren Pflegemaßnahmen an diesen Hölzern mehr vornehmen können.

Schutz von oben: Eine Überdachung kann sinnvoll sein

Wenn Sie vom Gartenhaus die Südseite für Ihre Terrasse wählen, dann dürfte auch eine Überdachung oder mindestens eine Teilüberdachung kein Problem sein. Die Sonne steht doch oft noch so schräg am Himmel, dass man trotzdem auf seine Kosten kommt.

Und vielleicht werden Sie es sogar lieben, im Regen auf Ihrer Terrasse am Gartenhaus unter dem Dach zu sitzen. Ein Garten bei Regen hat eine sehr idyllische und romantische Stimmung und sehr intensive, natürliche Gerüche.

Planen Sie das Dach am besten so, dass Sie jederzeit trocken vom Gartenhaus unter das Terrass endach und zurück können, dann steht Ihrer Entspannung am Gartenhaus selbst bei schwerem Regen nichts entgegen.

Pflegemaßnahmen für die Terrasse am Gartenhaus

Wie für das Gartenhaus selbst, oder mindestens den Boden, falls Sie dort einen Holzboden haben, eignen sich Terrassenöle, die in das Holz einziehen und es auf diese Weise vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützen. Diese gibt es auf Wunsch auch mit UV-Schutz, falls Sie die originale Holzfarbe länger erhalten möchten. Ansonsten vergraut das Holz schnell durch die Sonneneinstrahlung, was aber auch seinen ästhetischen Reiz hat.  Durch offenporige Anstriche ermöglichen Sie, dass eingezogenes Wasser auch immer schnell wieder ausdampfen kann.  Ein Anstrich alle paar Jahre reicht schon.

Mit einer gut geplanten Terrasse am Gartenhaus wird dann der Sommer zum Urlaub im Garten.

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