Gartenhaus aus Holz – Häufig gestellte Fragen & Antworten
Veröffentlicht am: 03.02.2022 / Zuletzt aktualisiert am: 13.03.2025

Warum ist Holz das beste Material für Gartenhäuser?
Noch immer ist Holz das beliebteste Material für Gartenhäuser und das wird auch voraussichtlich noch lange so bleiben. Die Gründe für diese anhaltende Beliebtheit sind vielfältig:
- Holzbauten sind schnell errichtet und kosten nicht sehr viel, verglichen mit Steinbauten
- Holz passt sich gut in natürliche Umgebungen, wie Gärten, ein
- Der Holzbau – und insbesondere der Blockbau nach skandinavischem Muster – ermöglicht eine Fertigung in Einzelteilen und damit einen einfachen Vertrieb vorgefertigter Modelle in Paketen
- Der Holzbau hat in Skandinavien, wie in vielen Ländern mit vergleichbaren klimatischen Bedingungen, eine lange Tradition, von der auch Kunden in anderen Ländern profitieren
- Holzbauten allgemein und insbesondere auch aus Holz gefertigte Gartenhäuser haben eine hohe Qualität und eine lange, wartungsarme Lebensdauer
- Holz aus nachhaltigem Anbau ist als nachwachsender, natürlicher Rohstoff ein moderner, ökologisch wertvoller Baustoff, der hilft, Natur und Klima zu schützen
- Holz ist ein natürliches Dämmmaterial. Damit besitzen Holzbauten im Gegensatz zu Steinbauten eine starke Eigendämmung, die das Erreichen hoher Wärmedämmwerte erleichtert
- Holzbauten haben ein gesundes, ausgeglichenes und angenehm wohnliches Innenklima in allen Wetterlagen, was nicht nur in Wohngebäuden aus Holz, sondern auch in Werkstätten, Hobbyräumen, Freizeiträumen etc. eine Rolle spielt
- Holz-Gartenhäuser von professioneller Herstellung im Blockbohlenbau lassen sich in umgekehrter Reihenfolge des Aufbaus auch wieder abbauen. Sie sind damit nicht nur mobil, sondern sogar als Gebrauchtgebäude noch verkäuflich.
- Ein Gartenhaus aus Holz profitiert von einem Holzschutzanstrich. Damit lassen sich Gartenhäuser auch einfach individuell stilistisch gestalten und auch in jede gewünschte Umgebung farblich einpassen. Sie sind damit sowohl als eigenständige Gebäude als auch als Ergänzungen zum Haupthaus brauchbar.
Insgesamt ergibt sich für Holz-Gartenhäuser eine Vielfalt von Optionen und Vorteilen, die in ihrer Gesamtheit mit keinem anderen Baumaterial erreicht werden kann, was dann eben auch der Grund für den kommerziellen Erfolg dieses Produktes ist. Wir beantworten im folgenden Blogbeitrag einmal die häufigsten Fragen zum Gartenhaus aus Holz.
Wie groß darf ein Gartenhaus aus Holz ohne Baugenehmigung sein?
Das ist vielleicht die häufigste Frage, die man zu Gartenhäusern in Deutschland, aber genauso in Österreich, zu hören oder lesen bekommt. Kein Wunder, denn im dicht besiedelten Mitteleuropa werden, wie überall, wo das Zusammenleben vieler Menschen auf engem Raum sinnvoll geregelt wird, gerade Bautätigkeiten aller Arten streng reguliert.
Die Antwort auf diese Frage ist allerdings eher komplex und hängt insbesondere davon ab, wo Sie genau Ihr neues Holz-Gartenhaus errichten möchten. Denn die entsprechenden Bauordnungen werden von den Bundesländern herausgegeben und von den einzelnen Gemeinden durch ganz individuelle Bebauungspläne ergänzt. Auch ist die Frage nach der Größe etwas irreführend, denn viel wichtiger als die Größe ist fast immer die Nutzung, sowie die Frage, ob das geplante Gartenhaus so errichtet wird, dass es gesetzlich nach wie vor als Gartenhaus gilt. Ein festes Fundament, beispielsweise, kann schon dazu führen, dass dieser Status verloren geht.
Es gibt drei Tipps, die wir Ihnen zu dieser Frage hier mitgeben möchten:
- Drucken Sie sich den Grundriss für Ihr Gartenhaus aus und gehen Sie damit, sowie mit Ihren Plänen, die Sie für die Nutzung haben, zu Ihrem zuständigen Bauamt, um sich dort genau nach den Regulierungen, die für Ihren individuellen, geplanten Bauplatz gelten, zu erkundigen.
- Lesen Sie zur Vorbereitung auf diesen Besuch unseren Blogbeitrag, in dem wir diese Frage nach der Baugenehmigung in den einzelnen Bundesländern ganz genau aufgeschlüsselt haben. Dort finden Sie auch die Links zu den entsprechenden Bauordnungen der einzelnen Bundesländer.
- Haben Sie keine Angst vor einer möglicherweise nötigen Baugenehmigung! Diese ist für Gartenhäuser viel einfacher zu erlangen und auch viel billiger, als Sie das für Wohnhäuser vielleicht kennen. Wir unterstützen Sie gerne mit allen Unterlagen für unsere Gartenhäuser, die für die Antragstellung angefordert werden.
Die Frage nach der Größe eines Holz-Gartenhauses sollte viel eher davon abhängen, wofür Sie es nutzen wollen und welche Größe für diese geplante Nutzung angemessen ist. Sie sollten auch zusätzlichen Raum für zukünftige Teilnutzungen, die Sie jetzt noch gar nicht so genau vorhersehen können, von Anfang an miteinplanen.
Welche Wandstärke ist ideal für ein Gartenhaus?
Die richtige Wandstärke hängt von der Nutzung und der Art des Gartenhauses ab. Je dicker die Wände, desto stabiler, langlebiger und besser isoliert ist das Gartenhaus.
✔ 44 mm – Solide Basis für viele Einsatzzwecke
- Ideal für Werkzeugschuppen, Lagerhäuser oder Sommerhäuser, die nur saisonal genutzt werden.
- Bietet Stabilität und Schutz, aber keine hohe Wärmedämmung.
✔ 70 mm – Für mehr Komfort & Isolierung
- Perfekt für ein Gartenbüro, Hobbyraum oder Gästehaus, das regelmäßig genutzt wird.
- Ermöglicht bereits eine Grundisolierung, um das Raumklima angenehmer zu gestalten.
✔ 88 mm (Leimholz/Glulam) – Maximale Stabilität & Wärmedämmung
- Optimal für ganzjährig bewohnbare Gartenhäuser oder Ferienhäuser.
- Hochwertiges Leimholz (Glulam) bietet extreme Stabilität, minimale Rissbildung und erstklassige Dämmung.
Unser Tipp:
- Für Geräte- und Lagerhäuser reicht 44 mm.
- Für Gartenbüros und Räume mit regelmäßiger Nutzung empfehlen wir 70 mm.
- Für Wohnnutzung oder ganzjährige Nutzung sind 88 mm Glulam-Wände die beste Wahl.
Die Entscheidung hängt also davon ab, wie und wann Sie Ihr Gartenhaus nutzen möchten.

Wie lange hält ein Holz-Gartenhaus bei guter Pflege??
Ein gut gepflegtes Holz-Gartenhaus kann Jahrzehnte bis über 50 Jahre halten. Entscheidend ist die regelmäßige Pflege und der Schutz vor Witterungseinflüssen.
Faktoren, die die Lebensdauer beeinflussen:
✔ Holzqualität: Unsere Gartenhäuser bestehen aus robuster nordischer Fichte oder Glulam, die besonders widerstandsfähig ist.
✔ Regelmäßiger Holzschutz: Ein Holzschutzanstrich alle 3–4 Jahre schützt vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Schädlingen.
✔ Gutes Fundament: Ein solides Beton- oder Punktfundament verhindert aufsteigende Feuchtigkeit und Schimmelbildung.
✔ Dach- und Regenrinnenpflege: Ein gut abgedichtetes Dach und regelmäßige Reinigung der Regenrinnen verhindern Wasserschäden.
📌 Fazit:
Bei richtiger Pflege kann ein Gartenhaus mehr als 50 Jahre halten – mit minimalem Wartungsaufwand bleibt es langfristig in Top-Zustand!
Was kostet ein Holz-Gartenhaus?
Die Frage ist wieder nicht so einfach zu beantworten, weil die Übergänge zwischen einem Gartenhaus aus Holz und einem Holzhaus, einem Blockbohlenhaus und einem großen, bewohnbaren Gartenhaus fließend sind. Auch sind die Preise abhängig vom aktuellen Weltmarktpreis für Holz, der in letzter Zeit sehr stark schwankt. So stiegen die Holzpreise im Frühjahr 2020 auf Rekordhöhen, sanken im Sommer und Herbst teilweise bis auf ein Drittel dieser Rekordpreise ab und steigen seit dem Winter 2020/21 wieder an. Im Moment (Januar 22) können Sie für Gartenhäuser „normaler“ Größen mit Preisen zwischen 4.000,- bis 10.000.- Euro rechnen, für besonders große Modelle oder auch Blockhäuser mit viel Wohnraum und mehreren Schlafzimmern auch deutlich mehr bis über 50.000,- Euro. Am besten sehen Sie sich einmal unser Sortiment genauer an, damit Sie sehen können, was Sie für Ihr Geld bei uns erwarten können.
Was kostet ein Geräteschuppen aus Holz?
Geräteschuppen sind die kleinste Art der Gartenhäuser aus Holz. Sie kosten im Moment im Bereich um 4.000,- bis 5.000,- Euro. Auch hier finden sich Wandstärken von soliden 44mm Holz der Nordischen Fichte, sowie bei manchen Modellen doppelverglaste Drehkippfenster mit Beschlägen, Scharnieren und Verschlüssen in hoher Qualität, der Standard bei allen unseren Holz-Gartenhäusern.
Wann kauft man am besten Gartenhäuser?
Die beste Zeit ist vermutlich die, die Ihnen die Zeit gibt, zwischen Kauf und Lieferung alles gut vorzubereiten, wie beispielsweise ein gutes Fundament als trockenen Standort für Ihr Gartenhaus aus Holz. Wenn Sie sich für Fundamente aus Beton entscheiden, dann kommt dafür nur die frostfreie Zeit des Jahres in Frage. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten es für Fundamente für Gartenhäuser gibt. Eine weitere häufige Frage ist die, ob man Gartenhäuser vielleicht günstiger im Winter kaufen kann, weil die Hersteller versuchen, Ihre Lager für die neue Sommerkollektion zu räumen. Wir haben im Moment keine derartigen Probleme, aber wenn Sie auf der Suche nach Schnäppchen sind, dann können Sie bei uns auch preisreduzierte Modelle finden.
Welches Holz eignet sich für Holz-Gartenhäuser?
Gartenhäuser aus Holz bestehen oft aus heimischen Holzarten. Dabei gilt für Deutschland, dass die billigsten Hölzer, wie Kiefer oder Fichte in den meisten Fällen an viel zu warmen Standorten viel zu schnell gewachsen sind. Die Folge ist ein weiches Holz, welches nicht wirklich für Außenbauten geeignet ist und einen recht großen Erhaltungsaufwand erfordert. Geeignetere heimische Hölzer, die eher geeignet wären, wie etwa Eiche, werden aus Kostengründen nicht verwendet.
Für Hersteller im Norden Europas bieten sich die nordischen Holzarten Nordische Kiefer und Nordische Fichte an, die wegen der viel kürzeren Vegetationszeiten viel langsamer wachsen und damit schmalere Jahresringe und ein härteres Holz ausbilden. Die nordische Fichte ist für uns als Hersteller im Norden Europas ein heimischer und damit kostengünstiger Baum, den wir ohne lange Transportwege nutzen können. Unser Holzlieferant bewirtschaftet seine Bestände nachhaltig.
Das Holz der Nordischen Fichte, welches wir für alle unsere Gartenhäuser verwenden, wurde in Mitteleuropa erstmals als Holz für die Inneneinrichtung von Saunen bekannt, wo es unbehandelt den größten Wärme- und Feuchtigkeitsschwankungen widerstand.
Wie baue ich ein Holz-Gartenhaus auf?
Wir liefern Ihr Holz-Gartenhaus in einem Paket aus, welches einen kompletten Bausatz enthält. Ob Sie zusätzlich zum Standardbausatz noch weitere Extras, wie etwa Dachschindeln oder Isolierungskits erhalten, entscheiden Sie vor der Bestellung, bei der Sie verschiedene Optionen ankreuzen können.
Jedem Bausatz liegt eine ausführliche Aufbauanleitung bei, die Ihnen – etwas handwerkliche Erfahrung vorausgesetzt – ermöglichen wird mit einer Person als Hilfe, Ihr Gartenhaus innerhalb weniger Tage korrekt aufzubauen. Der Zusammenbau der mit passgenauen Holzverbindungen zugesägten Wandbohlen wird manchmal mit dem Zusammenbau eines riesigen Legohauses verglichen.
Wichtige Hinweise und Tipps bekommen Sie auch in unserer Aufbauanleitung für Gartenhäuser.
In der Zeit bis zur Lieferung empfehlen wir, eine exakt waagerecht und rechtwinklig ausgerichtete Unterlage für die Fundamentbalken, die schon vorbehandelt geliefert werden, vorzubereiten.
Wenn Sie an solche Basteleien eher weniger Spaß haben, dann können Sie auch unseren Montageservice schon bei der Bestellung als Option mitbuchen.
Wie oft sollte ich ein Holz-Gartenhaus streichen?
Auch diese Frage lässt sich nur gut beantworten, wenn wir Ihre genauen Ziele kennen. Im Alpenraum werden Holzgebäude oft gar nicht angestrichen. Die Folge ist, dass die ursprünglich hellen Hölzer durch die Sonne und Witterung dunkel werden. Diese dunkle, verwitterte Deckschicht besitzt dann eine sehr gute Schutzwirkung gegen die Witterung oder Schädlinge. Wenn Sie die schöne, helle Naturholzfarbe Ihres Gartenhauses erhalten möchten und vielleicht auch die sogenannte Blaufäule verhindern, bei der ein Pilz das Holz blau färbt, ohne aber dessen strukturelle Integrität zu beschädigen, dann sollten Sie Ihr Gartenhaus aus Holz regelmäßig etwa alle drei bis vier Jahre mit einem Lack mit UV- und Bläueschutz behandeln. Auch wenn die Bläuepilze das Holz nicht direkt schädigen, sind sie dennoch nicht erwünscht, da das Eindringen von Feuchtigkeit in die blauen Bereiche in der Folge einfacher wird, als bei unbeschädigtem Holz.
Selektiv können Sie auch Bereiche, die häufiger nass werden, etwa auf der Wetterseite, öfter streichen als die, die fast nie nass werden.
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