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Gartenhaus-Pflege: So hält Ihr Gartenhaus ewig

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Egal aus welchem Material Ihr Gartenhaus besteht: so schön wie am ersten Tag wird es leider nie mehr aussehen. Regen, Sonne, Moose, Verschmutzungen und Rost führen früher oder später zu Abnutzungsspuren. Sie können jedoch einiges tun, um sowohl das Aussehen als auch die Stabilität Ihres Gartenhauses möglichst lange zu erhalten. Bei uns erfahren Sie, welche Arbeiten Sie wie oft durchführen sollten, um Ihr Gartenhaus möglichst lange zu erhalten.

Schritt 1: Gartenhaus reinigen

Bevor Sie mit der Gartenhaus-Pflege beginnen, müssen Sie es reinigen. Entfernen Sie dafür Dekorationen und achten Sie darauf, dass die Pflanzen um das Gartenhaus dessen Außenwand nicht berühren. Entfernen Sie Blätter und andere Gegenstände aus der Regenrinne, damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann. Sie können zusätzlich ein Gitter über dem Regenrohr anbringen, um Verstopfungen durch Laub zu verhindern.

Mit einem Handfeger oder Besen lassen sich Spinnenwegen und Staub von der Fassade Ihres Gartenhauses entfernen. Falls sich Moos oder Algen auf dem Dach festgesetzt haben, können Sie diese mit einem Gartenschlauch und einer Wurzelbürste entfernen, sofern Sie sich bei der Reinigung des Daches sichern können. Beauftragen Sie im Zweifel einen Fachbetrieb mit der Reinigung des Daches.

So reinigen Sie ein Gartenhaus aus Metall oder Kunststoff

Gartenhäuser aus Metall und Kunststoff verfügen über eine glatte Oberfläche, an welcher Schmutz keinen besonders guten Halt findet. Ein solches Gartenhäuschen müssen Sie darum nur bei sichtbarer Verunreinigung mit Wasser reinigen. Dafür eignen sich ein Gartenschlauch und ein Schwamm.

So reinigen Sie ein Gartenhaus aus Holz

Holz hingegen ist ein beliebter Untergrund von Schimmel, Insekten und Algen. Auch die UV-Strahlung der Sonne setzt dem Holz zu und bleicht es aus. Darum ist eine regelmäßige Holzpflege beim Gartenhaus besonders wichtig.

Auch beim Holz-Gartenhaus dürfen Sie hartnäckigen Schmutz mit dem Gartenschlauch, einer Bürste und einem Schwamm entfernen. Achten Sie darauf, dass das Holz nach der Reinigung vollkommen trocken ist, bevor Sie mit der Pflege fortfahren.

Hochdruckreiniger Ja oder Nein?

Die Reinigung Ihres Gartenhauses mit dem Hochdruckreiniger ist eine verlockende, weil zeitsparende Idee. Allerdings sind Hochdruckreiniger für viele Oberflächen nicht geeignet – so auch für Holz. Für ein Gartenhaus aus Holz sollten Sie Ihren Hochdruckreiniger nicht verwenden, da er Schäden in der Maserung des Holzes verursachen kann.

Ein Gartenhaus aus Metall oder Kunststoff hingegen ist etwas robuster. Um Schäden am Lack oder der Substanz zu vermeiden, sollten Sie den Bürstenaufsatz verwenden und Ihren Hochdruckreiniger auf niedrigen Wasserdruck einstellen.

Auch der Innenraum will gereinigt werden

Die Reinigung der Gartenhaus-Fassade ist eine großartige Gelegenheit, um auch im Innenraum etwas auszumisten. Räumen Sie Ihr Gartenhaus komplett aus, um den Innenraum auf Verunreinigungen und möglicherweise sogar Schäden zu untersuchen. Kontrollieren Sie den Boden, die Innenwände, Fenster, Türen und das die Dachinnenseite auf Risse und Schimmelbefall.

Reinigen Sie anschließend Ihr Gartenhaus mit einem Besen oder Staubsauger. Wasser sollte im Innenraum nicht zum Einsatz kommen, da es hier schlechter trocknen kann.

Hier erfahren Sie, wie Sie auch ein großes Gartenhaus wie unser Hansa Corner “Deluxe B” effektiv aufräumen können. Doch auch ein kleines Gartenhäuschen wie unsere Garten-Werkstatt “Eva F” will regelmäßig aufgeräumt werden.

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Das Gartenhaus aus Holz für den neuen Anstrich vorbereiten

Im Folgenden gehen wir lediglich auf das Streichen eines Gartenhauses aus Holz ein. Metall und Kunststoff können zwar auch mit Farbe gestrichen werden, doch insbesondere Kunststoff stellt dabei eine echte Herausforderung dar.

In unserem Online-Shop finden Sie ausschließlich Gartenhäuser aus Holz. Warum Holz unserer Meinung nach der beste Baustoff für Gartenhäuser ist, erfahren Sie hier. Falls Ihr Gartenhaus aus einem anderen Material besteht, finden Sie Tipps für das Streichen von Kunststoff im Hausjournal und Tipps für das Streichen von Metall bei MyGartenhaus.

Einen neuen Anstrich mit einem Holzschutzmittel Ihrer Wahl sollten Sie alle ein bis zwei Jahre vornehmen, spätestens jedoch, wenn die vorhandene Farbe oder Lasur beginnt, sich vom Holz abzulösen. Oft wird eine Seite des Gartenhäuschens stärker von Wind, Regen und Sonne beansprucht und je nach Standort können kürzere oder längere Intervalle empfehlenswert sein.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein neuer Anstrich mit Farbe oder Lasur erforderlich ist, halten Sie ein nasses Tuch oder einen nassen Schwamm drei Minuten an die Wand Ihres Gartenhäuschens. Wird das Holz an dieser Stelle dunkler, hat es Flüssigkeit aufgesogen. Dann ist es nicht mehr ausreichend geschützt und Sie sollten einen neuen Anstrich auftragen.

Falls Sie bei der Reinigung Risse oder Löcher im Holz entdeckt haben, sollten Sie diese mit Holzkitt ausbessern, sobald das Holz vollkommen getrocknet ist. Lassen Sie auch den Holzkitt austrocknen, bevor Sie mit dem Schleifen beginnen.

Vor dem neuen Anstrich sollten Sie Ihr Gartenhaus mit feinem Schleifpapier abschleifen, damit dieser gut haftet. Tragen Sie dabei eine Atemschutzmaske, denn sowohl alte Farbreste als auch Holzpartikel können Ihrer Lunge schaden. Entfernen Sie den dadurch entstandenen Staub mit einem Handfeger oder Besen.

Alle fünf Jahre sollten Sie die Imprägnierung Ihres Gartenhauses erneuern, um dessen Lebensdauer zu maximieren. Die Imprägnierung schützt das Holz Ihres Gartenhauses vor Insekten, Schimmel, Pilzen und Bläue und sollte auch dann aufgebracht werden, wenn Sie eine Farbe verwenden möchten. Für zusätzlichen Schutz können Sie die Imprägnierung auch auf der Innenseite auftragen. Die Imprägnierung sollte bei mindestens 10 °C und Sonnenschein aufgetragen werden. Achten Sie auf den Wetterbericht und wählen Sie einen Zeitpunkt, nach welchem es mindestens 24 Stunden lang nicht regnen soll. Bei jedem Anstrich sollten Sie die Fenster und Türen abkleben und Malervlies oder Folie unterlegen, um den Untergrund rund um das Gartenhaus zu schützen.

Achten Sie auf eine hochwertige Holzimprägnierung. Sie kann mit einem Pinsel aufgetragen werden, noch schneller geht es allerdings mit einer Pumpspritze. Nach der Imprägnierung müssen Sie Ihr Gartenhaus ein bis zwei Tage trocknen lassen, mehr als vier Wochen sollten bis zum Anstrich allerdings nicht vergehen. Auch die Behandlung mit einem Bläueschutz, der mit einem weichen Pinsel aufgetragen werden sollte, ist bei Nadelhölzern empfehlenswert.

Das Gartenhaus streichen, ölen oder wachsen

Anschließend können Sie Ihr Gartenhaus mit der Holzfarbe oder Lasur streichen, die Sie schon zuvor verwendet haben. Manche Farblacke und Lasuren enthalten bereits eine Imprägnierung und einen Bläueschutz und erfordern dementsprechend keine Vorbehandlung (außer Schleifen). Dies können Sie dem Herstellungshinweis entnehmen. Die meisten Farben und Lacke erfordern einen zweiten Anstrich.

Auf eine Imprägnierung können Sie ebenfalls verzichten, wenn Sie Ihr Gartenhaus aus Holz ölen oder wachsen möchten. Hierdurch und durch farblose Lasuren erhalten Sie die natürliche Maserung des Holzes, allerdings müssen Öle und Wachse häufiger erneuert werden als Holzschutzfarben.

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So pflegen Sie das Dach, die Fenster und die Türen

Wie die meisten anderen Hersteller bieten wir für die Dächer unserer Gartenhäuser Schindeln und Dachbahnen aus Bitumenbahnen. Untersuchen Sie das Dach Ihres Gartenhauses regelmäßig auf Schäden und erneuern Sie die Bitumenschindeln oder -bahnen alle paar Jahre, um Ihrem Gartenhaus den optimalen Schutz zu bieten.

Wie die Außenwand sollten auch die Fenster und Türen regelmäßig neu gestrichen werden, damit sie keine Feuchtigkeit ansammeln und sich infolgedessen verziehen. Von innen müssen Fenster und Türen nicht zwangsläufig gestrichen werden, dies schützt sie allerdings vor Schmutz und einem Vergilben des Holzes.

Hat sich das Holz verzogen oder sind durch das Setzen des Gartenhauses Engstellen entstanden, müssen Sie die Fenster und Türen nachjustieren. Behandeln Sie die Scharniere regelmäßig mit etwas Kriechöl, um ein Quietschen und Rosten zu verhindern. Beim Reinigen der Außenseite können Sie zudem die Fenster putzen und so einen schöneren Ausblick auf den Garten schaffen.

Die Pflege beginnt schon mit dem Aufbau

Wenn Sie ein neues Gartenhaus gekauft haben oder kaufen möchten, können Sie sich viel Arbeit ersparen, wenn Sie schon beim Aufbau mit der Pflege Ihres Gartenhauses beginnen. Bringen Sie etwa die Imprägnierung auf den unverbauten Holzteilen oder unmittelbar nach dem Aufbau auf, wird das Holz optimal geschützt.

Die Ecken Ihres Gartenhauses können Sie an der Innenseite mit einem Silikonspray behandeln, um das Eindringen von Wasser an dieser empfindlichen Stelle zu verhindern. Zur Pflege gehört zudem regelmäßiges Lüften, welches nicht nur ein angenehmes Raumklima schafft, sondern zudem der Ansammlung von Feuchtigkeit und damit der Schimmelbildung vorbeugt.

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